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Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Mehrere Landkreise und Städte betroffen

Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Baden-Württtemberg geht im Corona-Lockdown weiter einen harten Weg. Für Covid-19-Hotspots gilt im …
Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Es ändert sich nicht viel

- Nun soll niemand so tun, als wären mit der neuen Sperrstundenregelung die Probleme beseitigt. In Wirklichkeit ändert sich nicht viel. Unter der Woche gehen die Leute ohnehin nicht lange aus.

Deshalb spielt es kaum eine Rolle, dass die Innenstadtwirte an diesen Tagen um zwei Uhr nachts den Laden zumachen müssen. Für Samstag und Sonntag gilt demnächst vier Uhr. Damit wird am Wochenende eine Stunde von der Ausgehzeit weggezwickt. Das tut den Wirten und Nachtschwärmern nur ein bisschen weh, denn in vielen Fällen galten sowieso schon verkürzte Sonderregelungen. Wer vom Schlagen der Autotüren und dem letzten Geplauder vor der Discotür bisher um fünf Uhr geweckt wurde, wird halt jetzt schon um vier Uhr wach.Die neue Regelung ist der Versuch, zu zeigen, dass man die Klagen der Innenstadtbewohner ernst nimmt, ohne denen, die sich nachts vergnügen wollen, wehzutun - eine Kunst, die so nicht gelingen kann.

Wenn nachts nicht noch mehr Autorität sichtbar wird, sei es Polizei, ein Ordnungsdienst oder eine Kombination aus beidem, werden die Klagen der Anwohner nicht verstummen. Wer beschwingt das Lokal verlässt, denkt nicht an die Nachbarn und wer nachts, befeuert vom Alkohol, herumgrölt, erst recht nicht - nicht um zwei, nicht um drei und nicht um vier Uhr.

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