Beeindruckende Bilanz des Seniorenbeirates der Stadt

1350 Stunden ehrenamtlicher Einsatz für Senioren

Rosenheim - Bei der Jahresschlusssitzung des Seniorenbeirates der Stadt Rosenheim legte der Vorsitzende Horst Halser eine beeindruckende Arbeitsbilanz vor.

Der Seniorenbeirat erbrachte 2011 1350 ehrenamtliche Einsatzstunden. Die Mitglieder gratulierten im Namen der Stadt persönlich 400 Bürgern zum 85. und 90. Geburtstag und hielten 40 Sprechstunden für Senioren ab.

Für fahrradfreie Fußgängerzone

Im Arbeitskreis Verkehr konnte ein Antrag zur fahradfreien Fußgängerzone erfolgreich den Stadtrat passieren, und im Arbeitskreis "Dialog der Generationen" wurde der Antrag auf Errichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes im Luitpoldpark positiv behandelt und bereits die Realisierung auf den Weg gebracht. Ebenso wurde der Antrag zum Schachspielen mit den Schülern an der Mittelschule am Luitpoldpark positiv von den Gremien verabschiedet.

2011 wurden Veranstaltungen zum Thema "Mehrgenerationenhaus", "Sicherheit im Alter" in Zusammenarbeit mit der Polizei und "Vorsorgevollmacht" durchgeführt. Der Seniorenbeirat beteiligte sich mit einem Infostand am Diabetikertag im Kuko.

Mit drei Bussen wurde der diesjährige Seniorenausflug der Popp-Stiftung zusammen mit dem BRK durchgeführt. Der gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe und der GRWS ins Leben gerufene Seniorenbesuchsdienst erfreut sich zunehmenden Bedarfs. Die Vorstandsmitglieder des Beirats besuchten Fortbildungsveranstaltungen der Hanns-Seidel-Stiftung und ein seniorenpolitisches Seminar in Fulda.

Der Seniorenbeirat ist Mitglied bei "Pro Senioren" und arbeitet mit im "Arbeitskreis Verkehr" der Stadt, beim "Runden Tisch Soziales" und im "Arbeitskreis Demenz".

Infoveranstaltung zu Diabetes-Prävention

Für das Jahr 2012 gab Halser einen Ausblick auf zwei Informationsveranstaltungen zu den Themen "Testament und Erbrecht" und "Diabetes-Prävention". Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern des Seniorenbeirates für deren Einsatz und die geleistete Arbeit sowie bei der Stadtverwaltung, dem Sozialamt und den Stadtratsfraktionen für die konstruktive Zusammenarbeit - zudem äußerte er den Wunsch, viele senioren-relevante Probleme im neuen Jahr zu lösen. re

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