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Stadt hat zahlreiche Pläne

Aufbauhilfe nach Corona: 1,12 Millionen Euro für die Belebung der Rosenheimer Innenstadt

Die Rosenheimer Innenstadt hat unter der Corona-Krise gelitten. Jetzt soll Geld aus dem Sonderfonds „Innenstadt beleben“ helfen, die Stadt wieder mit Leben zu füllen.
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Die Rosenheimer Innenstadt hat unter der Corona-Krise gelitten. Jetzt soll Geld aus dem Sonderfonds „Innenstadt beleben“ helfen, die Stadt wieder mit Leben zu füllen.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Um die Innenstädte nach der Pandemie wieder mit Leben zu füllen, hat das bayerische Bauministerium einen Sonderfonds in Millionenhöhe bereitgestellt. Rosenheim erhält 1,12 Millionen Euro und hat große Pläne mit dem Geld. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Stadtrates deutlich.

Rosenheim – Die Corona-Krise ist auch an Rosenheim nicht spurlos vorbeigegangen. Das zeigen unter anderem die Leerstände, die bei einem Rundgang durch die Innenstadt sofort ins Auge fallen. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, will die Verwaltung handeln. Und hat – nachdem sie von dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ erfahren hat – innerhalb einer Woche eine Bewerbung zusammengestellt mit dem Ziel, die Innenstadt sowohl für Bürger als auch Touristen noch attraktiver zu gestalten.

Kurz- und langfristige Maßnahmen

Geplant seien sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen, unter anderem neue Fahrradständer. So soll, laut Verwaltung, für die Radtouristen ein attraktives Angebot zum sicheren Abstellen und Aufbewahren von Fahrrad und Gepäck sowie zum Laden von Pedelecs geschaffen werden.

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„Als mögliche Standorte sind die Touristinfo, der Ludwigsplatz oder der Bereich zwischen Riedergarten und Max-Josefs-Platz vorstellbar“, heißt es aus dem Rathaus. Vorgesehen seien unter anderem überdachte Fahrradständer mit Gepäckboxen, die gleichzeitig als E-Ladestationen dienen.

Öffentliche Toiletten in der Innenstadt

Mit einem anderen Teil des Geldes will die Verwaltung in öffentliche Toiletten in der Innenstadt investieren. Bereits in der Vergangenheit hätten Stadträte und Bürger immer wieder vorgeschlagen, die vorhandenen Anlagen in der Königstraße und im Salingarten zu renovieren beziehungsweise zu erneuern. Auch ein zusätzlicher Standort im Luitpoldpark soll untersucht werden.

Stellplätze für fünf Wohnmobile

Geld soll außerdem für die Errichtung von fünf Wohnmobilstellplätzen in der Innenstadt ausgegeben werden. „Ein zentrumnahes Angebot an Wohnmobilstellplätzen fehlt derzeit“, heißt es aus dem Rathaus. Zur Errichtung solcher Parkplätze würde sich die Loretowiese und der Kaiserbad-Parkplatz eignen, da beide direkt an das Stadtzentrum angrenzen.

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Welcher der beiden Standorte sich letztendlich besser eigne, werde im Moment untersucht. Zumindest beim Kaiserbad-Parkplatz äußerte Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler/UP Bedenken. Denn dieser stünde während des Herbstfestes nicht zur Verfügung.

Ein „Roter Faden“ durch die Innenstadt

Neben den Wohnmobilparkplätzen will die Stadt auch Geld für das Projekt „Der rote Faden“ verwenden, das in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule entstanden ist. Die Idee ist, dass mit Stadtmöbeln ein „Roter Faden“ durch die Innenstadt hergestellt werden soll. Das Stadtplanungsamt empfiehlt hier eine sternförmige Organisationsstruktur, welche in der Lage ist Menschen zum Max-Josefs-Platz zu führen. Auch andere öffentliche Einrichtungen würden sich so mit dem Stadtzentrum verbinden lassen.

Digitale Infopoints im Lokschuppen

Geplant sind zudem digitale Infopoints in der Bahnhofshalle oder im Ausstellungszentrum Lokschuppen, ein Einzelhandelsentwicklungskonzept sowie mehr Straßenbegrünung. Ein Anliegen der Stadträte ist es außerdem, die Situation rund um die Touristinfo zu verbessern.

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„Die gehört ins Stadtzentrum, wo sie von jedem unkompliziert wahrgenommen werden kann und nicht neben ein Parkhaus“, sagte Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der SPD. Zustimmung bekam er von Herbert Borrmann, Fraktionsvorsitzender der CSU und Peter Rutz, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Einstimmige Entscheidung

Einstimmig haben sich die Stadträte auf die Umsetzung der jeweiligen Einzelmaßnahmen geeinigt. Lediglich bei der vorgeschlagenen Priorisierung gibt es Änderungswünsche. So sollte beispielsweise das Thema Touristinfo weiter nach vorne rutschen. Die Stadt will jetzt die Planungen für die jeweiligen Maßnahmen konkretisieren.

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