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Sanierung abgeschlossen

Zwischen Wald und Wasserfall: Philosophenweg in Fischbach wieder offen

Stefan Lederwascher, Bürgermeister von Flintsbach (rechts) und Dr. Benjamin Geller, Leiter des Rohrdorfer Zementwerks, durchschneiden das Band am neu instand gesetzten Philosophenweg.
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Stefan Lederwascher, Bürgermeister von Flintsbach (rechts) und Dr. Benjamin Geller, Leiter des Rohrdorfer Zementwerks, durchschneiden das Band am neu instand gesetzten Philosophenweg.

Wasserfälle, Wald, Blick ins Inntal – kein Wunder, dass der Philosophenweg in Fischbach bei Wanderern so beliebt ist. Und während seiner Sperrung schmerzlich vermisst wurde.

Flintsbach-Fischbach – Nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wurde der Philosophenweg am Freitag, 5. August, wieder eröffnet. Der Flintsbacher Bürgermeister Stefan Lederwascher und Dr. Benjamin Geller, Leiter des Rohrdorfer Zementwerks, durchtrennten gemeinsam das Band am Startpunkt des Weges.

Zementwerk kümmert sich um Wanderweg

Traditionell wird die Renovierung durch das Rohrdorfer Zementwerk finanziert und durchgeführt. Der Weg, der an dem stillgelegten Rauscher-Steinbruch in Fischbach startet und neben mehreren Wasserfällen einen herrlichen Blick in das Inntal bietet, erfreut sich bei Wanderern großer Beliebtheit.

Auf der Plattform der Online-Wander-Community komoot wird der Philosophenweg laut Unternehmenssprecherin Ulrike Schinagl unter den „Wander-Highlights“ gelistet. Entsprechend frequentiert sei der Weg, der durch die Wolfsschlucht und an mehreren spektakulären Wasserfällen vorbei in Richtung Großer Madron und Hohe Asten führt.

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Die rege Nutzung des Weges und die Witterung machten zahlreiche Arbeiten nötig, damit Bergfreunde wieder unter guten und sicheren Bedingungen wandern können. Unter anderem wurden die Brücken teilweise neu belegt, die Stufen im Gelände erneuert und die Geländer instandgesetzt.

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Dr. Benjamin Geller, selbst begeisterter Bergwanderer, erinnerte beim Eröffnungstermin an die langjährige Verbindung zwischen dem Zementwerk in Rohrdorf und dem Philosophenweg. In den 1950er Jahren war der Weg auf Initiative von Albrecht Schellenbach, der zu dieser Zeit technischer Leiter des Werkes war, ausgebaut, befestigt und mit zahlreichen Ruhebänken versehen worden.

Die Geschichte des Wanderwegs reicht sogar noch weiter in die Vergangenheit: Fischbachs Braumeister und Posthalter Johannes Evangelist Linmayr baute den Weg bereits Ende des 19. Jahrhunderts aus, um den Sommerfrische-Gästen in der Fischbacher Posthalterei eine zusätzliche Attraktion zu bieten.

Wertvolles Stück Naherholung

„Fischbach ist einer der ältesten und traditionsreichsten Urlaubsorte im Inntal. Der Philosophenweg bietet aber auch unseren Einwohnern und den Nachbargemeinden ein wertvolles Stück Naherholung“, sagt Stefan Lederwascher. „Wir danken dem Zementwerk für die zuverlässige Instandhaltung dieser Fischbacher Institution.“

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