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Nachbargemeinden holen Planungsangebote ein

Fernab vom Straßenverkehr: Neuer Radweg soll Großkarolinenfeld und Kolbermoor verbinden

Die Theodor-Mayer-Straße soll als Radweg ausgebaut werden.
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Die Theodor-Mayer-Straße soll als Radweg ausgebaut werden.
  • VonKatharina Heinz
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Um eine komfortable Strecke für Radfahrer zu schaffen, arbeiten die Gemeinden Kolbermoor und Großkarolinenfeld daran, einen Fahrradweg fernab vom Straßenverkehr zu kreieren.

Großkarolinenfeld – Auf dem Fahrrad von Großkarolinenfeld bis nach Kolbermoor, fernab von Straßenverkehr und auf einem komfortabel ausgebauten Radweg: Das ist die Vision einer Kooperation der beiden Nachbargemeinden. In der vergangenen Gemeinderatssitzung in Großkarolinenfeld stellte die PLW-Fraktion ihren Antrag zur Verbesserung der Radwegverbindung vor.

„Das Thema Ressourcen-Sparen ist aktueller denn je“, so Klaus Höglauer, der Radverkehrsbeauftragte der PLW. Bei dem Projekt geht es um eine Strecke von 2,4 Kilometer auf Großkarolinenfelder Gemeindegebiet und 1,2 Kilometer in Kolbermoor. Die Strecke beginnt beim Friedhof in Großkaro und läuft über die Theodor-Mayer-Straße bis zu Moorkultur. Nach der Gemeindegrenze geht es über die Filzenstraße nach Kolbermoor.

„Die Kolbermoorer sind sehr motiviert“

„Die Kolbermoorer sind sehr motiviert und haben schon mit der Planung begonnen“, berichtete Höglauer. Daher solle man jetzt auch in Großkarolinenfeld aktiv werden. Während man in Kolbermoor etwas mehr mit Grundstückskauf und -tausch sowie der Erschließung zu tun habe, sind die Voraussetzung in Großkarolinenfeld ideal.

Die Strecke läuft über einen Wirtschaftsweg, weit weg von Straßen. Wenn es einen gut ausgebauten Radweg gebe, so die Hoffnung des Radverkehrsbeauftragten, lasse vielleicht auch manch einer das Auto stehen.

Die Grundstücke befinden sich laut Höglauer in Gemeindebesitz und es seien keine Erschließungen notwendig. Er schlug vor, ein Planungsbüro ins Boot zu holen. Die Idee ist es, die Planer gemeinsam mit Kolbermoor zu beauftragen. Damit könne man rund 20 Prozent Kosten sparen. Die tatsächlichen Kosten könnten die Gemeinden später untereinander aufteilen. Dann brauche es einen Gemeinderatsbeschluss zu Durchführung, danach könnte die Realisierung starten.

Bürgermeister Bernd Fessler (parteifrei) sprach von einer günstigen Situation. Sepp Lausch (FW-GBV) betonte, dass die Nutzung der Wege durch die Landwirtschaft weiter ermöglicht bleiben müsse. Fessler meinte, da werde es sicher noch einige Diskussionen geben.

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Monika Stöcklhuber (Bündnis 90/Die Grünen) sprach sich dafür aus, es trotzdem zu machen. Wenn man nicht einmal Grund erwerben müsse, sollte man einfach anfangen. Vorbehalte würden sich vielleicht von selbst auflösen.

Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus, das Projekt zu starten. Zunächst soll ein Planungsangebot eingeholt werden.

PW

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