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Zufahrtsstraßen erhalten Namen

Brannenburg – Im nächsten Jahr werden die Erschließungsarbeiten für das neue Einheimischen-Baugebiet „Kammerlanderweg“ starten.

In der jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig das Verfahren mit den einzuarbeitenden Änderungen und legte die Namen für die beiden Erschließungsstraßen fest.

Diplomingenieur Peter Rubeck stellte das Ergebnis der Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit vor.

Dabei standen vor allem die Straßenbreite und das fehlende Straßenbegleitgrün im Mittelpunkt, sowohl von Bürgerseite aus als auch bei der Diskussion im Gremium.

Durch die kleinen Grundstücksgrößen seien viele Ein- und Ausfahrten notwendig, zudem werde der Straßenrand auch für Parkplätze benötigt, erläuterte Bauingenieur Michael Stief den Verzicht auf einen Grünstreifen.

Dieser Argumentation wollten nicht alle Gemeinderäte folgen, weshalb sich das Gremium mit nur drei Gegenstimmen dafür aussprach, die Erschließungsplanung hinsichtlich der Straßenbreite und der versiegelten Fläche anzupassen.

Geprüft werden soll auch eine mögliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer. Der durch das neue Baugebiet entstehende Verkehr werde hauptsächlich über die Milbinger Straße in Richtung Sudelfeldstraße fließen und die angrenzenden Straßen nur wenig tangieren, so Planer Rubeck.

Eingehalten werden können auch die für ein allgemeines Wohngebiet erforderlichen Richtwerte, für den angrenzenden Schlossereibetrieb ergibt sich keine Beeinträchtigung bei der Ausübung des Handwerks. Dem Verfahrensbeschluss mit den beschlossenen Änderungen stimmten alle Gemeinderäte zu.

Mit einer Gegenstimme wurde für die Zufahrt von der Milbinger Straße her der Name Pfarrer-Aicher-Weg festgelegt. Damit möchte die Gemeinde an ihren 1998 verstorbenen Ehrenbürger Pfarrer Sebastian Aicher und dessen jahrzehntelanges Engagement erinnern. Unvergessen ist Aicher als Initiator und tatkräftiger Helfer des Baus der Christkönig-Kirche in Degerndorf in den Jahren 1947 bis 1949. Verdienste erwarb er sich zudem als Gründer des Kindergartenvereins Degerndorf / Brannenburg im Jahr 1954, wodurch schon bald der erste Kindergarten der Gemeinde – 1990 in St. Sebastian umbenannt – erbaut werden konnte.

Auch das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach geht auf Pfarrer Sebastian Aicher zurück, der 1956 mit zahlreichen engagierten Bürgern den Hauskrankenpflegeverein Degerndorf/Inn gründete und selbst als langjähriger Vorsitzender wirkte.

Die zweite Erschließungsstraße wird Hirschnagelweg heißen: Der Name bezieht sich auf den 1241 Meter hohen Berg Hirschnagel, der sich in der Nähe des Rehleitenkopfs befindet.

Da das neue Bebauungsgebiet an die Rehleitenstraße angrenzt, fanden die Gemeinderäte diese Bezeichnung passend und sprachen sich mit zwei Gegenstimmen für den Vorschlag aus.

mc

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