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Lösung gefunden

Zuerst war das Landratsamt dagegen, nun wurde das Bauvorhaben in Abersdorf in der Gemeinde Riedering genehmigt

Am südwestlichen Ortsrand von Abersdorf sollen zwei Grundstücke überplant werden.
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Am südwestlichen Ortsrand von Abersdorf sollen zwei Grundstücke überplant werden.
  • VonElisabeth Kirchner
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Das Landratsamt Rosenheim war erst gegen eine Nachverdichtung im Ortsteil Abersdorf in der Gemeinde Riedering. Nun hat der Gemeinderat aber eine Lösung gefunden. Diese Auflagen muss der Bauherr beachten.

Riedering – Einstimmig genehmigte der Gemeinderat von Riedering in seiner jüngsten Sitzung die Überplanung zweier Grundstücke am südwestlichen Ortsrand von Abersdorf für eine landschaftsschonende Bebauung samt Änderung des Flächennutzungsplanes.

Bauamtsleiterin Birgit Gunvar Steinbacher hatte vor dem Beschluss die Ausgangslage – die beiden Bauvorhaben liegen im sogenannten Außenbereich – erläutert. Der Gemeinderat hatte dem Vorbescheid für ein Einfamilienhaus samt Einliegerwohnung im Oktober vergangenen Jahres grünes Licht gegeben, während das Landratsamt den Vorbescheid abgelehnt und auf den Flächennutzungsplan, der das Areal als landwirtschaftliche Fläche ausweist.

Gebäude muss sich in Landschaft einbetten

Eine gemeindliche Bauleitplanung könnte „diese Beeinträchtigung aus dem Weg räumen und dafür sorgen, dass das Gebäude behutsam in die Landschaft eingebettet wird“, wie es im Schreiben heißt. Nunmehr gebe es einen weiteren Bauwunsch in der Nähe des ersten Bauvorhabens, sagte Steinbacher. Hierzu habe das Landratsamt erklärt, dass das „rechtlich und ortsplanerisch“ sei.

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„Ein Hervorspringen eines einzelnen Baukörpers aus einer bestehenden Randlage, insbesondere für ein einzelnes Vorhaben, ist grundsätzlich kritisch zu beurteilen“.

Die Gemeinde sollte, wenn gewollt, die bestehende Ortsrandsituation im Rahmen einer städteplanerischen Untersuchung fortentwickeln oder abschließen.

Nachverdichtung wird begrüßt

Dominik Summerer (CSU) begrüßte, dass Einheimische hier bauen wollen, wollte aber wissen, wie es dort um die Zufahrt bestellt sei. Steinbacher erklärte, dass es keine Gefälligkeitsplanung werden soll und dass es eine Zufahrt über eine Privat-Zufahrt gebe. Bürgermeister Christoph Vodermaier (FWG) ergänzte, dass dafür schon mehrfach Bereitschaft und Zustimmung signalisiert worden sei.

Da keine weiteren Nachfragen kamen, stellte Vodermaier den Beschlussvorschlag für die Überplanung der beiden Grundstücke vor. Am südwestlichen Ortsrand von Abersdorf soll im Rahmen einer geordneten städtebaulichen Entwicklung eine städteplanerische Untersuchung vorgenommen sowie eine entsprechende Bauleitplanung in die Wege geleitet werden, um eine landschaftsschonende Bebauung zu ermöglichen. Im Parallelverfahren soll der Flächennutzungsplan geändert werden. Diesem Vorschlag stimmte das Gremium geschlossen zu.

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