Zahltag bei Grenzkontrollen

Kiefersfelden – Bei Grenzkontrollen auf der A 93 hat die Bundespolizei am Montag gleich mehrere gesuchte Straftäter gestoppt.

Ein 42-jähriger Mitfahrer eines Wagens mit britischer Zulassung konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber bei ihrer Recherche im Polizeicomputer stießen die Beamten auf eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Duisburg. Wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort hatte der Rumäne Justizschulden in vierstelliger Höhe. Vor Ort entrichtete der Verurteilte den geforderten Betrag von rund 1400 Euro. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen.

Ebenfalls in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften die Bundespolizisten die Personalien des Fahrers eines Kleintransporters. Dabei stellten sie fest, dass der Ukrainer von der Würzburger Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Wegen unerlaubten Aufenthalts war gegen ihn eine Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verhängt worden. Diese Summe hatte der 40-Jährige allerdings bisher nicht bezahlt. Das holte der Osteuropäer nun nach.

Nicht weniger als 1500 Euro hatte ein rumänischer Staatsangehöriger zu zahlen. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Essen war er wegen Diebstahls verurteilt worden. Obwohl der 36 Jahre alte Mann die Summe bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn aufbringen konnte, musste er dennoch nach Österreich zurückkehren. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise nach Deutschland, da er keinen triftigen Reisegrund nachweisen konnte.

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