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Weihejubiläum der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung

Wahrhaft magischen Stätte: Wissenswertes in der Wunderkammer

Bei der Ausstellungseröffnung: (von links) Pfarrer Christoph Rudolph, Bürgermeisterin Susanne Grandauer, Kuratorin Michaela Firmkäs,, Bruder Damian, Eremit in Kirchwald, Kuratorin Dr. Elisabeth Weinberger und Kirchenpfleger Dr. Hans Hausner.
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Bei der Ausstellungseröffnung: (von links) Pfarrer Christoph Rudolph, Bürgermeisterin Susanne Grandauer, Kuratorin Michaela Firmkäs,, Bruder Damian, Eremit in Kirchwald, Kuratorin Dr. Elisabeth Weinberger und Kirchenpfleger Dr. Hans Hausner.
  • VonVolkhard Steffenhagen
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Weit über 100 Menschen machten sich zu Fuß von Nußdorf entlang des historischen Kreuzwegs auf, um es den Pilgern gleichzutun, die es in den vergangenen 300 Jahre in die Wallfahrtskirche Maia Heimsuchung gezogen hat. Sie hoffen auf Heilung ihrer Schmerzen.

Nußdorf – Mit der Eröffnung einer Freiluftausstellung in Kirchwald, oberhalb von Nußdorf, beginnt eine Reihe von Veranstaltungen zum Weihejubiläum der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

„Wir befinden uns hier an einer wahrhaft magischen Stätte inmitten schönster voralpenländischer Natur, an einem spirituellen Ort, zu dem sich schon seit dem 17. Jahrhundert Pilger aufmachen“, sagte Nußdorfs Erste Bürgermeisterin Susanne Grandauer.

Dabei suchten und suchen auch heute noch viele Pilger nach Trost und Hilfe bei der Gottesmutter Maria und beten um die Linderung ihrer körperlichen und seelischen Schmerzen. „Und genauso vertrauten und vertrauen gerade in diesen Zeiten viele Menschen auf die Fürsprache ihrer Patrona Bavariae, in der sie die weibliche mütterliche Spiritualität verkörpert sehen“, sagte Susanne Grandauer.

Kirche, Klause und Wirtsstadel

Den Kern der Ausstellung, die den Besuchern von Juni bis September zugänglich sein wird, bilden die drei großen Exponate, nämlich die Gebäude des Areals: Kirche, Klause und Wirtsstadel. „Hier begeben wir uns auf eine Zeitreise, deren Etappen vom 17. Jahrhundert mit der Gründung der Einsiedelei durch den Pilger Michael Schöpfl bis zur jüngeren Vergangenheit und auch Gegenwart von Kirchwald reichen“, sagte Susanne Grandauer.

Viel Wissenswertes sei zu erfahren über den Kirchenbau und das Gnadenbild. Im Zusammenhang mit den Themen Eremitage, Mirakelbuch, Votivtafeln, Schiffleut, Wallfahrt und Goldene Samstage könne man auch das Leben unserer Vorfahren im Inntal besser kennenlernen, führte die Bürgermeisterin aus.

In einem anschließenden Vortrag betrachteten die beiden Expertinnen und Kuratorinnen, Magister Michaela Firmkäs und Dr. Elisabeth Weinberger, die Geschichte Kirchwalds einerseits aus dem Blickwinkel einer Volkskundlerin und andererseits aus der Sicht einer Archivarin.

„Vorausgegangen war eine intensive Recherche in Archiven, Bibliotheken und bei den Leuten. Herausgekommen sind eine Broschüre, eine Ausstellung und ein Rahmenprogramm“, sagte Michaela Firmkäs.

Wunderkammer im Sapplstadl

Die Ausstellung befindet sich im Sapplstadl neben der Kirche und trägt die barocke Bezeichnung „Wunderkammer“.

Hier sind zahlreiche Exponate zu den Themen wie Kirchenbau, Klause, Gnadenbild, Wallfahrt oder Eremiten zu sehen.

Betrachtet wurden auch Themen wie Wunder neben Wunder?, Kirchenbau und Klause, Unterricht der Nußdorfer Kinder durch den Eremiten, das Gnadenbild und die Goldenen Samstage. Eine ausführliche Zusammenfassung mit viel Bildmaterial liefert eine Broschüre, die bei der Gemeindeverwaltung oder bei Nußdorfer Gewerbetreibenden erworben werden kann.

Maria hat geholfen

Die nächste Veranstaltung, eine Kuratorinnenführung in Kirchwald mit Dr. Elisabeth Weinberger und Michaela Firmkäs, unter dem Titel: „Maria hat geholfen! - 300 Jahre Weihejubiläum Kirchwald“ ist am Sonntag, 26. Juni, um 15 Uhr in Kirchwald.

Weitere Informationen sind unter www.pv-neubeuern-nussdorf.de erhältlich.