Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


SPRENGARBEITEN AN DER GARWAND: WEITERES VORGEHEN IM GEMEINDERAT BESPROCHEN

Und wieder wird Staub aufgewirbelt

Im Steinbruch von Überfilzen haben in den vergangenen Tagen Sprengarbeiten stattgefunden. Die Ergebnisse sind weithin sichtbar und finden oberhalb der Sicht- und Immissionsschutzwand statt. stv
+
Im Steinbruch von Überfilzen haben in den vergangenen Tagen Sprengarbeiten stattgefunden. Die Ergebnisse sind weithin sichtbar und finden oberhalb der Sicht- und Immissionsschutzwand statt. stv

In der letzten Sitzung des Nußdorfer Gemeinderates stellte Gemeinderatsmitglied Sepp Reisinger fest, dass am Steinbruch in Überfilzen umfangreiche Sprengarbeiten begonnen haben. Diese gingen weit über die Sicht- und Staubschutzwand hinaus.

Nußdorf – Dabei informierte er über die mögliche Gefährdung der Bichleralm, der Wand und über die Staubentwicklung. In diesem Zusammenhang machte Reisinger deutlich, dass nun eine gemeindliche Reaktion dringend geboten sei, um die Sprengungen an der Garwand noch zu verhindern. Für ihn seien alle bisherigen Versuche über das Landratsamt, dem Vorgehen Einhalt zu gebieten, ohne erkennbaren Erfolg geblieben. Er stellte fest, dass der bisherige Weg zur Bichleralm mittlerweile gesperrt sei und umgeleitet werde. Nußdorfs Bürgermeister Sepp Oberauer wies darauf hin, dass nach Auskunft der von der Gemeinde beauftragten Rechtsanwaltskanzlei für die Gemeinde keine Möglichkeit zur Klage bestehe.

Voraussetzungen für Klage prüfen

Die neuen Erkenntnisse aus dem aktuellen Geschehen werden allerdings an die Rechtsanwaltskanzlei weitergegeben, so der Rathauschef in Nußdorf. Für den Fall, dass die weitergehende Prüfung der Rechtsanwaltskanzlei ergeben sollte, dass die Voraussetzung für eine Klage gegeben sei und der Klageweg beschritten werden könne, beschloss der Nußdorfer Gemeinderat einstimmig: Der Bürgermeister kann die Kanzlei beauftragen, eine Klage gegen den weiteren Abbau im Bereich einzureichen.