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Westerndorf St. Peter: Bürger sieht Gefahr auf Brückenradweg

Wolfgang Schöps aus Kolbermoor kritisiert den Radweg auf der Brücke an der Kreisstraße RO19.
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Wolfgang Schöps aus Kolbermoor kritisiert den Radweg auf der Brücke an der Kreisstraße RO19.
  • Alexandra Schöne
    vonAlexandra Schöne
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Wolfgang Schöps aus Kolbermoor beschwert sich über die spitzen Leitplanken auf der Brücke an der Kreisstraße RO 19. Das Staatliche Bauamt Rosenheim will Abhilfe schaffen.

Großkarolinenfeld – Wolfgang Schöps (68) aus Kolbermoor war 20 Jahre lang Rettungsassistent. Weil er, wie er selbst sagt, gesehen habe, was alle passieren kann, macht ihm nun der Radweg auf der Brücke an der Kreisstraße RO 19, im Norden bei Westerndorf St. Peter, Sorgen. Deshalb hat er sich an die OVB-Heimatzeitungen gewandt.

Dort reichen die Halterungen der Schutzplanken, die Fahrbahn vom Radweg abgrenzen, zu weit in diesen hinein. Der Weg ist außerdem der einzige für Radfahrer in diesem Bereich. Auf der anderen Seite gibt es keinen.

Schöps Befürchtung: „Wenn da ein anderer Radler mal schnell dran ist, kann man selbst ins Straucheln kommen und stürzen. Die Schrägstreben der Planke sind sehr spitz. Das kann gefährlich werden.“

So wie es jetzt ist, könne es nicht bleiben. Davon ist er überzeugt. Bevor etwas passiert, solle man lieber handeln. Sein Vorschlag: Winkeleisen (Stahlplatten in Form von Ls) an den Halterungen der Leitplanken anbringen. So könnten die scharfen Kanten abgedeckt werden. „Ich sehe dabei keinen großen Aufwand.“

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Den Bedarf nach mehr Schutz auf dem 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg hat laut Pressesprecherin Ursula Lampe auch das Staatliche Bauamt Rosenheim schon erkannt.

Um „größtmögliche Verkehrssicherheit für Radfahrer zu gewährleisten“, werde das Amt an den Schutzplanken im Brückenbereich Gleitschutze anbringen. Ein Gleitschutz ist ein zusätzlicher Holm, der an der Rückseite der Leitplankenpfosten befestigt wird. So sollen Radfahrer bei Stürzen nicht auf die scharfkantigen Pfosten prallen, wie Wolfgang Schöps es befürchtet.

Diesen Schutz anzubringen, war Lampe zufolge für den Brückenbereich von vornherein geplant. Allerdings würden erst noch weitere Schutzplanken an der Straße ausgewiesen. „Dann machen wir das alles in einem Schwung“, sagt Lampe.

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