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Landrat Neiderhell referierte vor CSU Pfaffenhofen-Marienberg

Welchen Einfluss hat Europa auf Kommunen und Kreise?

Schechen/Marienberg - Der Frage, "welchen Einfluss hat Europa auf die Gemeinden und Landkreise" stellte sich Landrat Josef Neiderhell in einer Informationsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes beim Mesnerwirt in Marienberg. In ihrer Begrüßung wies die Ortsvorsitzende Angelika Winterholler darauf hin, dass man mit Europa nicht nur die teilweise unverständlichen Gesetze und Regulierungen in Verbindung bringen soll, sondern man bedenken solle, dass wir Dank Europa die letzten 64 Jahre in Frieden verbringen konnten. Auch werde es schon als selbstverständlich gesehen, in fast jedes europäische Land ohne lange Grenzkontrollen und mit einer Währung reisen kann.

Landrat Josef Neiderhell brachte unter anderem Beispiele, womit sich die Kommunen "alles herumzuschlagen" haben. Zum Beispiel müssen Bauausschreibungen ab einer Summe von fünf Millionen Euro europaweit ausgeschrieben werden. Mit dem Bau einer neuen Schule oder Kläranlage komme man schnell auf diese Summe.

Als eine Chance für die Kommunen bewertet Neiderhell die Programme zum Naturschutz. Hier könnten sie, unter Erfüllung gewisser Auflagen, teilweise bis zu 80 Prozent Zuschüsse erhalten. Positiv wirke es sich für die heimischen Obstgärten aus, dass die vielen kleinen Brennrechte für Branntwein auf Initiative der CSU-Abgeordneten nun doch bis 2017 verlängert wurden.

Da die Gemeinde Schechen insbesondere im Ortsteil Pfaffenhofen stark vom Verkehr der B 15 betroffen ist, wurde der Landrat auch zum Stand der Westtangente befragt. Er stehe in ständigem Kontakt mit dem Straßenbauamt und rechne fest damit, so Neiderhell, dass das Gerichtsverfahren in diesem Sommer beendet und dann unverzüglich mit dem Bau begonnen werde. Da er damit bereits als Raublinger Bürgermeister befasst war, hat er es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur den ersten Spatenstich, sondern auch die Einweihung, zumindest einer Teilstrecke, in seiner Amtszeit durchzuführen. re

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