Weg frei für Mobilfunk- und Breitbandausbau in Oberaudorf

„Wo gibt es im Mobilfunkbereich noch weiße Flecken?“ Diese Frage erörterte der Gemeinderat Oberaudorf bei der vergangenen Sitzung.

Oberaudorf – Die Gemeindeführung stellte gleichzeitig klar, dass es hierbei um Abdeckungen deutscher Anbieter geht und nicht um Abstrahlungen österreichischer Firmen.

Nach eingehender Diskussion beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung mit der Einleitung notwendiger Schritte, um insbesondere im Bereich Buchau und Almgebiet Himmelmoos die Erreichbarkeit mit Mobilfunk zu verbessern. Somit sollen die Netzbetreiber aufgefordert werden, Suchkreise für ausreichende Abdeckung zu benennen, sprich Standorte für Sendemasten. Auf dieser Basis können dann Förderanträge gestellt werden.

Kernproblem liegt bei der Standortsuche

Kernproblem wird die Standortsuche sein, denn es will zwar jeder Empfang haben, aber keiner den Sendemasten. Positiv: Nach einer Neufestlegung der Landesregierung kann nunmehr auch eine Mitbenutzung von BOS-Standorten (Rettungs- und Hilfsdienste) erfolgen.

„Dies könnte für den Bereich Himmelmoos und den bestehenden Masten nach dem ,Schinder‘ interessant sein“, so Gemeindewerksleiter Michael Schmid. Auswirkungen hätte dies zudem für die Abdeckung Richtung Kiefersfelden.

Angebot der Telekom zu teuer

Kompliziert gestaltet sich die Lage beim Breitbandausbau im Außenbereich. Hier überlagern sich mehrere Programme. So konnte ein Angebot der Telekom über geschätzte 2,4 Millionen Euro aus Kostengründen nicht angenommen werden.

Die Verwaltung wurde nun beauftragt, mit den Anspruchsberechtigten der Gebäudeliste Gespräche über deren Anschlusswillen zu führen – unter Berücksichtigung möglicher Kosten. Schmid machte aber klar: „Es wird sehr schwierig werden, die Leitungen kostengünstig zu verlegen.“ roc

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