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Gemeindegebiet erhält bestes Trinkwasser

WBV Tattenhausen bespricht Ausweisung des Wasserschutzgebiets bei Jahresversammlung

Der Wasserbeschaffungsverband Tattenhausen kam kürzlich zur Jahresversammlung zusammen. Verschiedene Vorstandsberichte informierten die Mitglieder dabei über die Aktivitäten des Verbandes.

Großkarolinenfeld – Um in 2022 noch wichtige Investitionen vornehmen zu können, hatte der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Tattenhausen zur Jahresversammlung geladen.

Verbandsvorsitzender Paul Hofmann berichtete unter anderem über die geplante und bereits seit Längerem beantragte Ausweisung des Wasserschutzgebietes im Norden von Tattenhausen. Hofmann ging ebenfalls detailliert auf die Hürden ein, die den Verband vonseiten der Behörden beschäftigen. Nachdem der WBV allerdings alle Vorgaben erfüllt, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis hier die formale Genehmigung beziehungsweise Ausweisung erfolgt. Auch Corona hat diesen Vorgang verzögert.

Im Kassenbericht von Stefan Eder wurde die Versammlung ausführlich über die finanziellen Vorgänge im Geschäftsjahr 2021 informiert. Der Verband kann gute und solide Finanzen aufweisen. Die Revisoren bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Klares Trinkwasser seit 100 Jahren

Der WBV versorgt rund 2000 Personen sowie Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im ehemaligen Gemeindegebiet Tattenhausen mit bestem klarem Trinkwasser – und das seit fast 100 Jahren. Der umfangreiche Haushaltsplan 2022, ebenfalls von Eder vorgetragen, wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Der Verband plant eine Umstellung auf ein modernes digitales Verfahren (GIS-System), indem hydraulische Rohrnetzberechnungen zu jeder Tages- und Nachtzeit ermittelt werden können.

Die GIS-Software verarbeitet räumliche Informationen. Damit können Erkenntnisse sofort analysiert, bearbeitet, organisiert und modelliert werden. Die gewonnenen Informationen dienen der Steuerung von Abläufen. Auf ihrer Grundlage können bessere und zielgerechte sofortige Entscheidungen getroffen werden.

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Ebenso wird von einem Fachunternehmen eine hochmoderne zeitgemäße Fernwirk- und Prozessleittechnik installiert. Die Kosten hierfür betragen insgesamt rund 35.000 Euro. Diplom Ingenieur Martin Schildhauer erläuterte der Versammlung die praktische Anwendung und Umsetzung.

Coronabedingt konnten die Neuwahlen erst im Herbst 2021 durchgeführt werden. Der Verband ist nunmehr wie folgt aufgestellt: Verbandsvorsitzender ist Paul Hofmann, Zweiter Vorsitzender Ignaz Stocker. Für die Wassertechnik ist Diplom Ingenieur Martin Schildhauer zuständig, Kassier ist Stefan Eder-Pischetsrieder und Schriftführer Heinrich Baumgartner. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Landwirt August Wieser junior und Kreisrat Sepp Lausch an. Revisoren sind Dr. Erwin Gutsmiedl und Georg Weichselbaumer senior.

Nach der Abhandlung weiterer Tagesordnungspunkte und einer kurzen informativen Diskussion beschloss Hofmann die Versammlung.

re/SF

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