ORTSDURCHFAHRT PFAFFENHOFEN

In der Warteschleife

Die Gemeinde Schechen geht davon aus, dass die Verkehrsbelastung in Pfaffenhofen mit der Ortsumfahrung deutlich abnehmen wird. Heinz
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Die Gemeinde Schechen geht davon aus, dass die Verkehrsbelastung in Pfaffenhofen mit der Ortsumfahrung deutlich abnehmen wird. Heinz

Bevor der Schechener Gemeinderat Entscheidungen darüber trifft, wie die Ortsdurchfahrt Pfaffenhofen gestaltet werden soll, will das Gremium die Fertigstellung der Ortsumfahrung abwarten. „Dann könne entschieden werden, welche Maßnahmen sinnvoll sind, so die einhellige Meinung.

Schechen – Wie soll die Durchfahrt durch Pfaffenhofen gestaltet werden, wenn die Ortsumfahrung fertig ist? Dazu machen sich die Bürger Pfaffenhofens schon seit längerem Gedanken.

In der Bürgerversammlung im November hatte Lutz Ellermeyer einen entsprechenden Antrag gestellt. Darin forderte er den Gemeinderat um Bürgermeister Hans Holzmeier auf, unter anderem folgende Punkte zu beraten: eine Prüfung der Beschilderungen sowie der verkehrstechnischen Anlagen, eine Sperrung der Durchfahrt für Lkw sowie die Errichtung einer Lichtzeichenanlage für Fußgänger.

Abstufung zur Gemeindestraße?

In der jüngsten Sitzung stand dieser Antrag nun auf der Tagesordnung. Holzmeier informierte das Gremium darüber, dass es noch im ersten Halbjahr eine Begehung der Strecke mit Vertretern der Polizei sowie des Staatlichen Straßenbauamtes geben werde. Man gehe davon aus, dass die Gemeinde Schechen den Abschnitt übernehmen werde und sie zur Gemeindestraße abgestuft wird. Grundsätzlich müsse die Straße in „ordnungsgemäßen Zustand“ übergeben werden. Bei der Begehung müsse daher geklärt werden, welche Reparaturmaßnahmen nötig sind.

Laut Holzmeier bestehe auch die Möglichkeit, sich den Betrag der anfallenden Sanierungsarbeiten vom Straßenbauamt ablösen zu lassen, anstatt sie ausführen zu lassen. Das sei sinnvoll, wenn man möglicherweise in naher Zukunft vorhabe, die Ortsdurchfahrt umzugestalten. Mit der Summe könne die Gemeinde dann selbst entscheiden, wie sie diese – etwa in verkehrstechnische Anlagen – investiere.

Grundsätzlich rechnet die Gemeinde allerdings mit einer erheblichen Verkehrsentlastung in Pfaffenhofen, wenn die Ortsumfahrung in Betrieb ist. Holzmeier machte außerdem darauf aufmerksam, dass Maßnahmen wie eine Ampel oder eine Sperrung für Lkw einer besonderen rechtlichen Begründung bedürfen. Dafür benötige man belastbare Verkehrszahlen.

Der Vorschlag von Gremiumsmitglied Stephan Dialler (Parteifreie Bürger) kam daher auch bei den anderen Gemeinderatsmitgliedern gut an: Das Gremium sollte zunächst abwarten, wie sich der Verkehr nach der Fertigstellung der Umfahrung entwickelt. Dann könnte entschieden werden, welche Maßnahmen getroffen werden sollen.

Der Beschluss dazu fiel einstimmig. Mit einer Fertigstellung der Ortsumfahrung als Teilabschnitt der Westtangente rechnet man im dritten Quartal dieses Jahres.

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