Vogtareuth: Der halbe Gemeinderat ist neu

Immer schön Abstand halten: Die neuen Gemeinderäte Stephan Frai (CSU/Parteifreie Wähler), Brigitte Neugebauer (CSU/Parteifreie Wähler), Georg Hofstetter (ÜWG), Irmgard Parzinger (AfG), Regina Schmidmaier (ÜWG), Martin Freiberger (CSU/Parteifreie Wähler), Johann Bauer jun. (CSU/Parteifreie Wähler) und Bernhard Maicher (AFG; von links), bei ihrer Vereidigung durch Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter (rechts). Rieger
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Immer schön Abstand halten: Die neuen Gemeinderäte Stephan Frai (CSU/Parteifreie Wähler), Brigitte Neugebauer (CSU/Parteifreie Wähler), Georg Hofstetter (ÜWG), Irmgard Parzinger (AfG), Regina Schmidmaier (ÜWG), Martin Freiberger (CSU/Parteifreie Wähler), Johann Bauer jun. (CSU/Parteifreie Wähler) und Bernhard Maicher (AFG; von links), bei ihrer Vereidigung durch Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter (rechts). Rieger

Acht neue Gemeinderäte, zwei neue Stellvertreter des Bürgermeisters und ein neuer Jugendbeauftragter. In Vogtareuth ist seit Dienstag einiges anders. Auch noch ziemlich neu: die untere Schulturnhalle als Sitzungssaal. Dort werden jetzt Leinwand und Beamer eingebaut.

Vogtareuth – Die Zeit „dazwischen“ ist vorbei, die Gemeinde hat wieder einen vollständigen Gemeinderat und zwei stellvertretende Bürgermeister. Zum neuen zweiten Bürgermeister wählten die Gemeinderäte in der konstituierenden Sitzung am Dienstag Johann Bürger-Schuster (CSU/Partifreie), der sich mit zehn zu sieben Stimmen gegen Josef Lechner von der AfG durchsetzte.

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Knapper ging es noch bei der Wahl des dritten Bürgermeisters zu, da gewann Anton Görgmayr von der ÜWG mit nur einer Stimme Vorsprung vor Brigitte Neugebauer (CSU/Parteifreie). Der erste Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter vereidigte seine beiden Stellvertreter und drückte seine Hoffnung aus, dass die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Stellvertreter auch mit Bürger-Schuster und Görgmayr weitergehe.

Wer in welchem Ausschuss sitzt

Im neuen Vogtareuther Gemeinderat haben CSU/Parteifreie sieben Sitze, die ÜWG fünf Sitze und AfG vier Sitze. Das heißt, dass in den Ausschüssen drei Räte von CSU/Parteifreien, zwei von der ÜWG und einer von AfG vertreten sind. Konkret setzen sich die vier Ausschüsse wie folgt zusammen:

Haupt- und Finanzausschuss/Ferienausschuss:

CSU/Parteifreie: Johann Bürger-Schuster, Jakob Mayer, Alexander Unrecht; ÜWG: Anton Görgmayr, Regina Schmidmaier; AfG: Irmgard Parzinger.

Bauausschuss: CSU/Parteifreie: Jakob Mayer, Alexander Unrecht, Stephan Frai, ÜWG: Michael Brunner, Franz Dutz; AfG: Bernhard Maicher.

Wasserausschuss: CSU/Parteifreie: Jakob Mayer, Alexander Unrecht, Brigitte Neugebauer; ÜWG: Michael Brunner, Franz Dutz; AfG: Josef Lechner.

Rechnungsprüfungsausschuss: CSU/Parteifreie: Brigitte Neugebauer, Stephan Frai, Martin Freiberger; ÜWG: Anton Görgmayer, Georg Hofstetter; AfG: Irmgard Parzinger (Vorsitzende).

Bei den drei erstgenannten Ausschüssen ist Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter Vorsitzender. Im Rechnungsprüfungsausschuss nicht, denn da kontrolliert der Gemeinderat, wie die Verwaltung mit dem Geld der Gemeinde Vogtareuth umgeht.

Martin Freiberger ist Jugendbeauftragter

Seniorenbeauftragte der Gemeinde ist und bleibt Berta Frai, Behindertenbeauftragter bleibt Dr. Ernst Trinkl. „Beide machen ihre Arbeit sehr gut – und das seit Jahren“, so Leitmannstetter. Der Bürgermeister freute sich besonders, dass Martin Freiberger, einer der jüngsten Gemeinderäte und gerade erst vereidigt, gerne bereit war, die Aufgabe als Jugendbeauftragter zu übernehmen. Der Posten war zum Bedauern des Bürgermeisters eine Zeitlang unbesetzt. „Das Bindeglied zwischen den jungen Leuten und der Gemeinde hat gefehlt.“

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Der neu zusammengesetzte Gemeinderat beschloss, die Geschäftsordnung der Vorgänger zu übernehmen. Nahezu unverändert, nur die Ladungsfrist zu den Sitzungen wurde von vier auf fünf Tage verlängert.

Sitzungstag bleibt der Dienstag und für die nächsten Monate rechnet Leitmannstetter damit, dass die Gemeinderatssitzungen in der unteren Turnhalle der Schule stattfinden, „unser Sitzungssaal ist einfach zu eng.“ Zuhörer hätten keinen Platz. Deswegen werden in der Turnhalle jetzt Leinwand und Beamer installiert, damit der Gemeinderat effektiver und vor Publikum arbeiten kann.

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