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Kindergarten „Zauberberg“

Vogtareuther Kita bekommt Container für neue Gruppe

Zwischen dem Vogtareuther Feuerwehrhaus (links) und dem Kindergarten „Zauberberg“ könnte der Container für die neue Kindergartengruppe stehen.
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Zwischen dem Vogtareuther Feuerwehrhaus (links) und dem Kindergarten „Zauberberg“ könnte der Container für die neue Kindergartengruppe stehen.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Der Bedarf an Betreuungsplätzen im Vogtareuther Kindergarten „Zauberberg“ ist da, doch der Raum für mehr Mädchen und Jungen fehlt. Der Vogtareuther Gemeinderat hat jetzt eine Lösung gefunden.

Vogtareuth – Die Gemeinde ist auf Wachstumskurs. Zwar nicht bei den Finanzen, dafür aber bei den Kindern. Der Vogtareuther Kindergarten ist fast voll, doch bei der Einschreibung jetzt im März haben Eltern weiteren Bedarf angemeldet. Eine Lösung muss her. Die Gemeinderäte haben sich in ihrer jüngsten Sitzung entschieden.

75 Plätze gibt es im Kindergarten „Zauberberg“ in Vogtareuth, 74 davon sind derzeit belegt, 17 Kinder wechseln und 27 neue Mädchen und Jungen drängen in die Gruppen. Diese Zahlen stellte Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter (ÜWG) in der Sitzung seinen Ratskollegen vor.

Ortsbesuch mit Architekt

Demnach könne man mindestens zehn Kindern keinen Platz anbieten, rechnete er vor und schob seinen Vorschlag gleich hinterher: einen Container neben dem Kindergarten aufzustellen. Er sei bereits mit einem Architekten vor Ort gewesen und habe geschaut, wo man den Container positionieren könnte. Dies sei zum Beispiel zwischen dem Kindergarten und dem Feuerwehrhaus möglich. Die Frage von Brigitte Neugebauer (CSU/Parteifreie Wähler), ob eine Verbindung zischen Container und Kindergartenhaus möglich sei, verneinte der Bürgermeister. Das sei brandschutzrechtlich nicht möglich.

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Was aber möglich sein soll: 15 bis 20 Kinder in dem voraussichtlich circa 90 Quadratmeter großen Container unterbringen. So könne man die anderen Gruppen ein wenig entzerren und die Kinder auf mehr Platz besser betreuen.

Bernhard Maicher (AfG) fragte, ob der Container gemietet oder gekauft werde. Den werde die Gemeinde mieten, sagte Leitmannstetter. Kosten: 1600 Euro im Monat, für zwei Jahre angesetzt. Er machte deutlich: Der Container sei keine langfristige Lösung, er fange nur den akuten Bedarf auf. Eine Alternative muss her.

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Vielleicht ein Waldkindergarten? Diese Idee steht schon länger im Raum. Erst in der jüngsten Haupt- und Finanzausschuss hatten Gemeinderatsmitglieder angeregt, darüber nachzudenken. Ob dieses Thema denn mit der Containerlösung jetzt vom Tisch sei, fragte Tamara Hirsch (AfG) in der Gemeinderatssitzung.

Wünsche von Eltern berücksichtigen

Laut dem Bürgermeister nicht, man habe sich schon Gedanken über ein Grundstück gemacht. Aber in dieses Thema würden viele verschiedene Faktoren hineinspielen: Man müsse die Zufahrt zum Kindergarten klären, mit den Waldbesitzern sprechen, den passenden Bauwagen finden. „Das ist nicht so einfach.“ Sein erster Stellvertreter Johann Bürger-Schuster (CSU/Parteifreie Wähler) pflichtete ihm bei: „Bedarf, Wünsche und Möglichkeiten müssen mit Eltern und Betreibern erst abgeglichen werden“.

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Fazit: Nein, der Waldkindergarten ist nicht vom Tisch. Er ist vorerst nur ein bisschen in eine Ecke geschoben worden. Die Container-Übergangslösung haben die Gemeinderäte derweil einstimmig beschlossen.

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