Viel Ärger mit dem „Zuckerpupperl“

Eine Schaufensterpuppe bringt Konditor Gustl, gespielt von Gerhard Hefter, in Bedrängnis. Riedl
+
Eine Schaufensterpuppe bringt Konditor Gustl, gespielt von Gerhard Hefter, in Bedrängnis. Riedl

Viele Lacher und viel Applaus erntete die Theatergruppe des Trachtenvereins „Edelweiß“ Neubeuern bei der Premiere ihres aktuellen Stücks „s’Zuckerpupperl“. Im Stück müssen die Figuren erfahren, wie viel Ärger zu viel Eitelkeit, Heimlichkeiten und eine nackte Schaufensterpuppe bringen können.

Neubeuern – Das Stück „s’Zuckerpupperl“ von Heidi Hillrainer spielte die Theatergruppe unter Spielleitung von Veronika Englberger im gut besuchten Guttenberg stadl in Neubeuern erstmals vor Publikum.

Die Handlung dreht sich um den Konditor Gustl (Gerhard Hefter), der überzeugt ist, den ersten Preis beim Tortenwettbewerb zu gewinnen. Vergeblich versucht ihm seine Familie klar zu machen, dass seine Torten und Gebäckstücke viel zu süß und klebrig sind und ein Sieg somit aussichtslos ist. Sein Geselle Toni (Andreas Lagler), der in Karin (Kathrin Petri), die Tochter des Meisters, verliebt ist, reicht hinter dessen Rücken eine eigene Torte ein.

Gustl landet beim Wettbewerb auf dem letzten Platz und bekommt als Trostpreis ein Zuckerl: eine nackte Schaufensterpuppe. Aus Angst, dass diese Blamage bekannt wird, versteckt er diese im Schrank. Seine Schwester Cilly (Evi Ametsbichler) öffnet den Schrank, entdeckt die Puppe und hält diese für eine Leiche. Tante Cillys markerschütternder Schrei gehörte zu den Höhepunkten des Abends.

Cilly meldet den „Mord“ telefonisch bei der Kripo. Als sie die „Leiche“ ihrer Schwägerin Leni (Regina Pichler) zeigen will, ist der Schrank leer, denn Gustl hat sein „Zuckerpupperl“ in der Zwischenzeit erst in der Backstube und dann in der Besenkammer versteckt.

Die Kriminalkommissarin Eder erscheint und stellt fest, dass sich im Schrank keine Leiche befindet. Deshalb verdächtigt sie die Familie, das „Verbrechen“ vertuschen zu wollen. Zu Verwirrungen, Ärger und Eifersuchtsszenen führen ein Koffer und rote Reizwäsche. In der Zwischenzeit überlegen Meister und Geselle, wie sie das „Zuckerpupperl“ verschwinden lassen können – was letztendlich gar nicht mehr notwendig ist.

Was mit der Schaufensterpuppe passiert, wie sich der Sachverhalt aufklärt und wer den Wettbewerb tatsächlich gewonnen hat, das erfahren die Zuschauer bei den kommenden Vorstellungen. Am Freitag, 26. Februar, und Samstag, 27. Februar, stehen die Theaterer jeweils um 20 Uhr auf der Bühne, am Sonntag, 28. Februar, um 18 Uhr.

VIEL ÄRGER MIT DEM „ZUCKERPUPPERL“

PREMIERE BEI DER THEATERGRUPPE DES TRACHTENVEREINS „EDELWEISS“ NEUBEUERN

Kommentare