Aus dem Gemeinderat Söchtenau

Umbenennung von Siferling in „Gut Sieferling“ abgelehnt

Auf dieser Straße bei Siferling soll die Geschwindigkeit auf 60 Kilometer in der Stunde beschränkt werden. niessen
+
Auf dieser Straße bei Siferling soll die Geschwindigkeit auf 60 Kilometer in der Stunde beschränkt werden. niessen

Der Ortsteil Siferling stand im Mittelpunkt der jüngsten Söchtenauer Gemeinderatssitzung. Behandelt wurden zwei Anträge: Zum einen ging es um eine Geschwindigkeitsbegrenzung, zum anderen wollte er eine Namensänderung in „Gut Sieferling“ bewirken.

Söchtenau – Ein Bewohner des Ortsteils Siferling hatte zwei Anträge gestellt. Einmal ging es um eine Geschwindigkeitsbegrenzung und Kontrolle entlang der Talsenke der Gemeindeverbindungsstraße bei Siferling, weil es hier regelmäßig zu Unfällen, Beinaheunfällen und zahlreichen Gefährdungssituationen, insbesondere auch mit Reitern, komme.

Gleichlautende Anträge aus früheren Jahren wurden 1995 und 2009 von der Polizei und auch vom Gemeinderat abgelehnt, weil dort nach amtlicher Feststellung keine Unfallschwerpunkte bestehen. Die Gemeinde hat auch bereits 1999 darauf hingewiesen, dass bei Neuerrichtung des Zaunes beim Gut dieser im Abstand von circa 1,5 Meter zur Straße errichtet werden soll, damit die Reiter des Gestüts gefahrlos auf diesem Streifen zwischen Straße und Zaun reiten können. Dieser Empfehlung wurde jedoch nicht gefolgt. Mit elf zu drei Stimmen sprach sich der Gemeinderat für eine Begrenzung auf 60 Kilometer pro Stunde aus. Mit den zuständigen Stellen ist zu prüfen, ob eine entsprechende Anordnung rechtlich möglich ist. Dazu beschloss der Rat die Aufstellung des amtlichen Gefahrenhinweisschildes, das ein Pferd mit Reiter zeigt, durch die Gemeinde. Auch wird auf die rechtliche Zulässigkeit geprüft.

Weiter beantragte der Anwohner, den Ortsnamen „Siferling“ in „Gut Siferling“ zu ändern und beruft sich dabei auf ältere Unterlagen. Nach den Feststellungen der Gemeinde ist die Ortsteilbezeichnung und Schreibweise in allen amtlichen Ortsverzeichnissen seit jeher „Siferling“ und entspricht daher der aktuellen Ortsbezeichnung. Bei Stimmengleichheit von sieben zu sieben wurde der Antrag abgelehnt. ni

Kommentare