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Turnhalle gelungenes Bauwerk

Sicht- und Sonnenschutz aus Holz an der neuen Dreifachturnhalle. Foto mc

Soll die Villa "Veser" saniert werden? Über die weitere Zukunft des historischen Gebäudes an der Grießenbachstraße wird der Gemeinderat erst nach einer professionellen Begutachtung entscheiden.

Brannenburg - Bürgermeister Mathias Lederer wurde in der jüngsten Sitzung einstimmig beauftragt, ein Sanierungskonzept für das mittlerweile leerstehende Gebäude erstellen zu lassen. Da die Villa "Veser" im Sanierungsgebiet liegt, wäre eine entsprechende Förderung möglich.

Über eine neue Generation von Fotovoltaikanlagen informierte Ingenieur Gerhard Endres und erläuterte die Vorteile der Dünnschichttechnik gegenüber herkömmlichen Methoden. Aus dem Gremium kamen zahlreiche Fragen zu Kosten, Wartung, Amortisation und den Möglichkeiten eines Bürgerkraftwerks.

Zum Sachstandsbericht über den Bau der Dreifachturnhalle standen die Projektsteuerer Steininger und Kuhn von der KPS GmbH sowie Baudirektor Alois Juraschek vom Landratsamt Rosenheim und Peter Schweiker (Werkgemeinschaft Rosenheim) dem Gremium Rede und Antwort. Seit 30. März steht die Halle für den Schulbetrieb zur Verfügung. Der Sonnenschutz wurde soweit fertig gestellt, dass der Betrieb der Halle nicht behindert wird. Derzeit laufe die Beseitigung aufgetretener und festgestellter Mängel, so die Projektsteuerer. Die Nutzung der Halle werde dabei nicht gestört. Die Gestaltung der Außenanlagen soll bis zum Frühjahr 2010 abgeschlossen werden. Das Bauwerk sei durchaus gelungen, entgegnete Steininger kritischen Stimmen aus dem Gremium, die sowohl die lange Bauzeit als auch die Kostenentwicklung ansprachen. Da die Turnhalle ein einzigartiges Bauwerk sei, habe man wenig Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten aufgrund fehlender Typenstatik gehabt.

Ein Hauptproblem für die Verzögerung liege auch in der langwierigen Prüfstatik begründet. Ein Dreivierteljahr Bauzeit habe man durch die Prüfstatik verloren, so Schweiker. Trotz allem sei die Halle kein Experiment, betonte Baudirektor Juraschek, der auch den teils kontroversen Diskussionen zwischen den beiden Bauherren - Gemeinde und Landkreis - positive Seiten abgewinnen konnte. Mehrere Gemeinderäte machten auf noch zu beseitigende Mängel aufmerksam. Zudem angesprochen wurde das Thema "Kunst am Bau", zu dem auch ein Wettbewerb ausgeschrieben werden könne. pil

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