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Trauer um Josef Handl (72) aus Maitenbeth

Josef Handl †
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Josef Handl †

Zu Lebzeiten machte er gern Ausflüge mit der Familie oder rauchte im Garten gemütlich eine Zigarre.

Maitenbeth – Begleitet von stimmungsvollen Gitarrenklängen fand im engsten Familienkreis die Trauerfeier für Josef Handl statt, der im Alter von 72 Jahren verstorben ist und auf dem Maitenbether Gemeindefriedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Josef Handl wurde am 19. März 1948 als 1. Kind von Margit und Georg Handl in Haag geboren. Zusammen mit seinen beiden Schwestern Helene und Christine wuchs er im elterlichen Anwesen in Maitenbeth auf. Nach dem Besuch der Volksschule und des Berufsförderungszentrums in Kirchseeon arbeitete er 17 Jahre lang bei der Firma Siemens und der Firma Schottenheim in München. Später wechselte er in die Tagesstätte nach Steinhöring und war dort 20 Jahre lang in der Werkstatt tätig.

Aufgrund einer plötzlich auftretenden, schweren Krankheit musste er zunächst einige Wochen im Krankenhaus verbringen, konnte anschließend von seiner Familie nicht mehr versorgt werden und verbrachte zuletzt 11 Jahre seines Lebens in der Betreuungseinrichtung in Wasserburg, die in dieser Zeit zu seinem 2. Zuhause geworden ist.

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Seppi , wie er gerne liebevoll genannt wurde, war ein sehr zurückhaltender, immer bescheidener und stets freundlicher Mensch. Er hörte gerne Musik, las Bücher, sah fern und liebte das Reisen.

Jedes Jahr fuhr er mit seinen Eltern nach Ungarn und berichtete nach der Rückkehr stolz über diverse Busfahrten, die er dort in der näheren Umgebung unternommen hatte. Nach dem Tod seiner Eltern übernahmen seine beiden Schwestern die Ausflüge mit ihm. Sie besuchten den Chiemsee, unternahmen Gondelfahrten auf nahegelegene Berge oder fuhren mit ihm zu einem Badesee oder einfach nur zum Essengehen in eine Gastwirtschaft. Die größte Freude für ihn aber war immer ein mehrtägiger Aufenthalt zu Hause, wenn er gemütlich bei einer Zigarette im Garten sitzend den Kindern beim Rumtoben zusehen konnte.

Coronabedingt musste er das letzte Jahr auf dies alles verzichten, aber er ertrug es geduldig und war zufrieden in seiner Welt. Großen Anteil daran hatte sicherlich die liebevolle Betreuung durch das Team der Station 3 im Betreuungszentrum Wasserburg.

Am 19. Februar ist er nach einem 5-wöchigen Aufenthalt im Krankenhaus Wasserburg verstorben. rl

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