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Was bietet das „Kaiserreich“?

„Tourismustag Kiefersfelden“: So sieht das „Innsola“ hinter den Kulissen aus

Sehr plastisch beschreibt die stellvertretende Betriebsleiterin des „Innsola“ Christa Rauscher den Wasserdurchlauf.
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Sehr plastisch beschreibt die stellvertretende Betriebsleiterin des „Innsola“ Christa Rauscher den Wasserdurchlauf.
  • VonFranz Hoffmann
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Selten ist der Einheimische vor Ort daheim als Tourist unterwegs. Doch am vergangenen Samstag hatten Bürger aus Kiefersfelden sowie Feriengäste die Möglichkeit, das vielseitige Freizeitangebot der Ferienregion „Kaiserreich“ genauer kennenzulernen und auch mal hinter die Kulissen des Freizeitbades „Innsola“ zu schauen.

Kiefersfelden – Dazu hatte zum „Tourismustag Kiefersfelden“ im Zuge der Tourismuswoche Oberbayern Werner Schroller, Leiter der Tourist-Info Kiefersfelden, und sein engagiertes Team eine ganze Reihe interessanter Themen im Angebot, wie beispielsweise Führungen durch die heimische Gastronomie und Hotellerie oder aber einen Blick hinter die Vorhänge des Volkstheaters Ritterschauspiele im historischen Theaterhaus.

Hinzu kamen Angebote für Freizeit, Sport und Reisen.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt und die musikalische Unterhaltung spielte die Band „Er & Sie“ auf. Beim Gewinnspiel mit Gutscheinen und Eintrittskarten wurde auch einiges an Gehirnschmalz abverlangt, die Resonanz war groß.

450.000 Liter Wasser

Tourismuschef Werner Schroller wünschte allen Besuchern spannende Stunden und auch Bürgermeister Hajo Gruber (UW) betonte die Wichtigkeit des Fremdenverkehrs, als ein wichtiges Standbein der Grenzgemeinde.

Großes Interesse fand die Technikführung durch das Freizeitbad Innsola, zu der die stellvertretende Betriebsleiterin Christa Rauscher einlud und ihrem großen Anhang dann einen wahrlich tiefen Einblick in die Technik des Freizeitbades ermöglichte. Rund 450.000 Liter Wasser fasst das Bad mit seinen Becken. Und das alles muss immerzu beheizt, gereinigt und in die einzelnen Becken verteilt werden.

Der Überwachungsraum, direkt an das große Schwimmbecken angrenzend, ist praktisch das Hauptquartier und während des Betriebs immer besetzt. Dort ist der Zugriff auf alle technischen Abläufe und deren Steuerung möglich und die großen Panoramascheiben erlauben dazu auch noch die Überwachung des gesamten Innen-Schwimmbereichs.

Wasser wird kontrolliert

Das Wasser wird regelmäßig kontrolliert auf Chlor, Nitrat, Temperatur und Ozon. Gereinigt wird es durch mehrere Aktivkohlefilter und auch eine chemisch-mechanische Reinigung in entsprechenden Feinfiltern läuft permanent, „danach haben wir Trinkwasserqualität“, so die Fachfrau.

In riesigen Behältern findet die Wasseraufbereitung statt. In den Räumen unter dem eigentlichen Freizeitbad herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 70 Prozent und überall rauscht und gluckert es, das Wasser strömte durch alle möglichen Leitungen, Kammern sowie dicke und dünne Rohre, „es ist alles im Fluss“ wie Christa Rauscher betonte. Eine Füllung aller Becken mit dem sauberen Nass dauert rund eineinhalb Tage „und dann kommt noch die Erwärmung dazu“, schloss die Fachfrau die interessante und kurzweilige Führung ab.

Sanierungen verbessern Betrieb

Das Freizeit- und Hallenbad „Innsola“ wurde im Jahre 1959 errichtet. In den Jahren 1995 und 1996 erfolgte ein gründlicher Umbau mit Grundsanierung. Seither wird nahezu jedes Jahr renoviert, verbessert und erweitert, wie zum Beispiel der Bau des Gradierwerks, das sowohl vom Bade- als auch vom Saunabereich genutzt werden kann.

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