Teure Kontrollen für zwei Rumänen

Kiefersfelden/Bad Feilnbach – Im Zuge von Kontrollen hat die Bundespolizei am Sonntag zwei Treffer gelandet: Zwei Rumänen mussten Strafen im vierstelligen Bereich bezahlen.

Am Sonntag, 17. Mai, kontrollierte die Bundespolizei nahe Bad Feilnbach auf der A 8 einen 23-jährigen Autofahrer mit rumänischen Kennzeichen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät ohne amtliches Prüfzeichen. Beim Wirkstoff des Sprays handelte es sich laut Bundespolizei um CS-Gas, auch bekannt als Tränengas. Da der Rumäne das Spray zugriffsbereit mit sich führte, habe er laut Polizei gegen das Waffengesetz verstoßen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro an, teilte die Polizei mit. Mit einer Strafanzeige im Gepäck und um den vierstelligen Betrag erleichtert, durfte der 23-Jährige seine Reise fortsetzen. Ebenfalls einen teuren Zwischenstopp musste ein 36-jähriger Rumäne auf der A 93 nahe Kiefersfelden einlegen: Der Fahrer eines Kleintransporters mit deutscher Zulassung wurde an der Grenzkontrollstelle von Bundespolizisten überprüft. Wie sich herausstellte, wurde der Rumäne mit zwei Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Freiburg gesucht. Der Mann hatte wegen Diebstahls noch Geldstrafen in Höhe von circa 2900 Euro zu zahlen. Noch vor Ort beglich der 36-Jährige seine Justizschulden, dann durfte er seine Fahrt fortsetzen.

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