„Tagesschnellster“ mit mindestens 160 km/h unterwegs

Rohrdorf – Die Verkehrspolizei Rosenheim führte am Montag, 22. Februar, zwischen 11 und 15 Uhr auf der Bundesautobahn A8 Salzburg - München in Fahrtrichtung München im Bereich der 100 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung zwischen Achenmühle und Rohrdorf eine „Radarkontrolle“ durch. Bei dem Streckenabschnitt handelt es sich um einen sogenannten „Unfallschwerpunkt“, der im Bereich eines engen, kurvigen und standstreifenlosen Autobahnabschnittes liegt.

Bei der Aktion wurden bei einem Durchlauf von nahezu 1000 überprüften Fahrzeugen in der Stunde 197 Autofahrer beanstandet. Die Hälfte von ihnen hatte die erlaubte Geschwindigkeit nicht allzu hoch überschritten und wird mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung davonkommen, so die Polizei. Alle anderen müssen mit einem Bußgeldbescheid und einem Punkteeintrag in Flensburg rechnen, so der Polizeibericht weiter. Fünf Fahrzeugführer erhalten zusätzlich noch ein einmonatiges Fahrverbot.

Der „Tagesschnellste“, ein 47-jähriger Mann aus Baden-Württemberg, hatte die vorgegebene Geschwindigkeit mit mehr als 60 km/h überzogen. Er war also mindestens 160 km/h schnell gefahren. Er muss nun seinen Führerschein für zwei Monate abgeben und über 400 Euro Bußgeld bezahlen.

Die Verkehrspolizei Rosenheim weist darauf hin, dass derartige Kontrollen immer wieder durchgeführt werden und bittet die Verkehrsteilnehmer, das vorgeschriebene Tempo einzuhalten. re

„Tagesschnellster“ mit mindestens 160 km/h unterwegs Verkehrspolizei Rosenheim bei bayernweiter Aktion

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