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Wie vorher – nur besser: Straßensanierung in Stephanskirchen

Die Reikeringer Straße in Stephanskirchen wird in diesem Jahr für 130000 Euro saniert.
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Die Reikeringer Straße in Stephanskirchen wird in diesem Jahr für 130000 Euro saniert.

Die Reikeringer Straße soll in diesem Jahr auf 265 Metern Länge, beginnend an der Simsseestraße, ausgebaut werden. Das ist schon seit letzem Jahr klar. Denn der Zustand der Reikeringer Straße ist bestenfalls mäßig, nachdem sie zum Verlegen von Leitungen aufgegraben werden musste.

Stephanskirchen – Alexander Reindl vom Ingenieurbüro Behringer stellte die von der Verwaltung bevorzugte Ausbauvariante im Bau- und Planungsausschuss vor. Demnach soll die Straße, die im Norden bis etwa zum Schulweg 5,5 Meter breit ist und nach Süden bis auf 4,5 Meter immer schmaler wird, nicht nur eine neue Deckschicht erhalten, sondern auch einen Granit-Zweizeiler zur Entwässerung und optischen Trennung der Kiesbankette von der Fahrbahn. Auf die Kiesbankette könnten Fußgänger und Radfahrer im Notfall auch mal ausweiche, so der per Video zugeschaltete Planer.

Radweg bietet nur Scheinsicherheit

Uwe Klützmann-Hoffmann (SPD) wollte wissen, ob die Bankette nicht zu einem Geh- und Radweg ausgebaut werden könnten. Das traf weder beim Planer noch beim Bürgermeister auf Gegenliebe: Die Straße, seit Februar auf Tempo 30 begrenzt, erscheine dadurch nur breiter und verführe zu schnellerem Fahren. Zudem müsse ein abmarkierter Radweg 2,5 Meter breit sein. Was zwar möglich wäre, aber ob es auch sinnvoll wäre, sei dahingestellt.

Frank Wiens, der Radverkehrsbeauftragte der Gemeinde, sprach von einer Scheinsicherheit durch den Radweg. „Lieber die Radler auf der Straße und die Straße schmaler“, sagte er. Und wies darauf in, dass von Süden ohnehin wenig Schüler mit dem Rad zur Otfried-Preußler-Schule kämen.

Verschwenkung für Hackschnitzel

Knapp südlich der Einmündung des Schulwegs soll der Straßenverlauf auf 60 Metern Länge leicht verschwenkt werden, nördlich der Einmündung wieder in den Bestand einmünden. Damit soll den Landwirten die Anlieferung der Hackschnitzel für die Heizanlage der Schule erleichtert werden. Bisher ist die Kurve zu eng, die Straße zu schmal. Die neue Anbindung des Schulwegs soll laut Reindl in den Sommerferien erfolgen.

Mehrere optionen für Staßenentwässerung

Thomas Hoffmann (CSU) fragte, ob der offene Graben auf Höhe der Hausnummer 1 erhalten bleibe. Reindl wollte ihn lieber verrohren, da aber die Straßenentwässerung in Teilen der Straße ohnehin neu geregelt werden müsse, habe man da mehrere Optionen.

Bürgermeister Karl Mair (Parteifreie) sagte, beim Ausbau der Reikeringer Straße, für den 130 000 Euro angesetzt sind, werde es keine so massive Veränderung geben, wie bei der Sudetenlandstraße. „Der Ausbau ist nah am Bestand“, so Mair.

Der Ausschuss war einstimmig für die vorgestellte Variante.

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