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Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

In Untersuchungshaft

Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

Ein Mann (30) steht unter dem dringenden Verdacht, mehrere Hortkinder in einer Einrichtung im …
Hortkinder im Kreis Rosenheim missbraucht? Polizei nimmt 30-jährigen Mann fest

Stolz auf Rekord bei Gewerbesteuer

Die bereits zur Tradition gewordene Seniorenveranstaltung im Pfarrheim St. Martin war wieder geprägt von vielen hochaktuellen Themen. 60 Seniorinnen und Senioren, liebevoll versorgt vom Organisationsteam der Pfarrgemeinde, lauschten aufmerksam den Ausführungen von Bürgermeister Wolfgang Berthaler.

Flintsbach - Zu Beginn gab Berthaler bekannt, dass dies seine letzte Veranstaltung als Bürgermeister von Flintsbach ist, da er sich für die Position des Landrates beworben hat. Er versprach, seinem Nachfolger die weitere Durchführung der beliebten Seniorenausflüge zu empfehlen, was mit Beifall aufgenommen wurde.

In seinem Vortrag stellte der Bürgermeister die Flintsbacher Einwohnerstatistik vor (rund 3000 Einwohner). Interessant ist, dass 17 Prozent über 65 Jahre alt sind. 67 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, acht Prozent evangelisch und 25 Prozent gehören keiner Konfession (hauptsächlich zuzugsbedingt) an. Die hier wohnenden 249 Ausländer kommen aus 41 verschiedenen Ländern. Auch ein Einwohner aus Ecuador ist gelistet: Kaplan Guido Morillo von der Pfarrei Flintsbach.

Stolz berichtete Berthaler über die Entwicklung der Gemeindeeinnahmen des vergangenen Jahres. So sind 1,516 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen Rekord. Es zeige sich der Vorteil der im Gewerbegebiet angesiedelten vielschichtigen und zukunftsorientierten Firmenstruktur, die durch ihre Ausgeglichenheit krisenresistent sei. Die gute Einnahmesituation, zu der auch die Anteile aus der Einkommenssteuer und die Grunderwerbssteuer beitragen würden, ermögliche es der Gemeinde, die Leistungen im Bereich Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugend- und Seniorenpolitik, Kanalisation, Straßenerneuerung und die sonstigen anfallenden Aufgaben zu bestreiten.

Weitere Themen im Gespräch mit den Senioren waren das Hochwasser im Sommer, bei dem Flintsbach dank guter Hochwasservorsorge keine großen Probleme verzeichnete, und die Regenrückhaltemaßnahmen am Wagnerberg, wo das Wasserwirtschaftsamt über eine Million Euro investiert habe.

Auch die Zukunft der Burg Falkenstein, das neue Baugebiet Klosterweg-Degerndorferweg mit den dortigen Urnenausgrabungen aus der Zeit 1300 vor Christus sprach Berthaler an. In das neue Baugebiet mit acht Parzellen "Bauen für Einheimische" werden Familien mit 22 Kindern ziehen. Wegen der hohen Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen und Plätzen für alterskranke Menschen muss bereits nach zweieinhalb Jahren das Mehrgenerationenhaus erweitert werden. Baubeginn ist im März, teilte Berthaler zum Zeitplan mit. Sowohl diesen Anbau als auch die Führung des Christlichen Sozialwerks wird Berthaler noch bis in den Herbst begleiten und übernehmen, um damit den neuen Bürgermeister zu entlasten.

Nach einer angeregten Diskussionsrunde bedankte sich Hanni Karrer wörtlich: "Ältere Menschen sind in Flintsbach gut aufgenommen." re

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