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LESERBRIEF AN DIE REDAKTION

Stephanskirchen muss sich wehren

Zum Bericht „Kraglinger Spange“ im Lokalteil:. Fakt ist, der Gemeinderat in Stephanskirchen hat alle vorgestellten Varianten abgelehnt.

Die Mehrheit des Gemeinderats will keine Straße, die nur überregionalen Verkehr nach Stephanskirchen bringt und als Zubringer für die geplante dritte Innbrücke dient. Aus dieser Tatsache eine Zustimmung für die Variante 3 abzuleiten, finde ich mehr als befremdlich. Aber dem Staatlichen Bauamt geht es ja auch nicht um die Bürger von Stephanskirchen oder von Gehering, sondern um den Durchgangsverkehr.

Verwunderlich ist, dass vonseiten der Gemeinde kein Widerstand kommt. Auch Baudirektor Rehm hatte oft betont: „Gegen den Willen der Gemeinde wird nichts unternommen, wir haben genügend andere Projekte“.

Ich frage mich: „Wussten Gemeinde und Bürgermeister vorab Bescheid und ließen sie den Gemeinderat nur zur „Gaudi“ über vier Varianten abstimmen oder hat das Straßenbauamt alle vorgeführt?“

Eine Bürgerbeteiligung hat nicht stattgefunden, nur eine Trassenvorstellung. Die Aussage von Rehm, „Ein großer Teil der Bürger steht hinter der Planung“, ist daher nicht zutreffend, wage ich zu behaupten.

Aber Straßenbau in Kragling ist von der Gemeinde scheinbar gewollt, da auch die „Umgehung Kragling“ bisher nicht aus dem Bebauungsplan gestrichen wird, obwohl diese Trasse vom Straßenbauamt bereits 1996 aufgegeben wurde.

Wenn beide Projekte verwirklicht werden, leben die Einwohner von Kragling künftig auf einer „Insel“ – eingekreist von Staatsstraßen mit Stopp bei der Einfahrt nach Rosenheim wegen Stau. Solang Rosenheim seine Verkehrsprobleme nicht löst, ist eine Beschleunigung in Kragling sinnlos.

Auch wenn Bürgermeister Auer als treibende Kraft hinter diesem Projekt politische Entscheidungsträger vermutet, sollte sich die Gemeinde gegen diese Entscheidung wehren und nicht wertvolle Natur zerstören lassen.

Jakob Sandbichler Kragling

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