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170.000 EURO BAUKOSTEN

Söchtenauer Stockschützen haben endlich ein Dach über dem Kopf

Das Dach über den Stockschützenbahnen des SV Söchtenau-Krottenmühl steht. Bauamtsleiter Anton Wenisch, Dorferneuerungsvorsitzender Georg Liegl, Bürgermeister Bernhard Summerer, Spartenleiter Girgl Löw, Sportvereinsvorsitzender Josef Fürst und Stockschütze Peter Hinterstocker (von links) schauten sich das Werk an und besprachen dabei auch die Eigenleistung der Stockschützen, die jetzt auf der Baustelle das Kommando übernehmen.
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Das Dach über den Stockschützenbahnen des SV Söchtenau-Krottenmühl steht. Bauamtsleiter Anton Wenisch, Dorferneuerungsvorsitzender Georg Liegl, Bürgermeister Bernhard Summerer, Spartenleiter Girgl Löw, Sportvereinsvorsitzender Josef Fürst und Stockschütze Peter Hinterstocker (von links) schauten sich das Werk an und besprachen dabei auch die Eigenleistung der Stockschützen, die jetzt auf der Baustelle das Kommando übernehmen.

Die Stockschützen haben endlich ein Dach über ihren vier Bahnen. Drei Monate Bauzeit, 170.000 Euro Kosten und noch viele Stunden Eigenleistung von den Stockschützen machen die Sparte mit 130 Mitgliedern wetterunabhängig.

Söchtenau – Das Dach haben sie sich seit Jahren gewünscht, Spartenleiter Girgl Löw hat immer wieder nachgebohrt und vor gut einem Jahrstimmte der Gemeinderat der Überdachung zu.

Auch weil Georg Liegl, Vorsitzender der Dorferneuerung, half, das Dach in die Dorferneuerung mit einzubeziehen. Denn damit war klar, dass das Amt für ländliche Entwicklung bis zu 100.000 Euro zuschießt. Die werden es nun auch, denn das 35 mal 17 Meter große Dach über die vier Wettkampfbahnen kostet laut Anton Wenisch vom Bauamt 170.000 Euro, inklusive Fundament und Entwässerung. Die Gemeinde übernimmt die restlichen 70.000 Euro, ist auch Eigentümerin des Daches.

Stockschützen werkeln noch etwa vier Wochen

Und die Stockschützen des SV Söchtenau-Krottenmühl, die werden etliche Stunden an Eigenleistung einbringen, zum Beispiel für die Stromversorgung und Teile der Beleuchtung, für Pflasterarbeiten und andere Verschönerungen des Geländes.

„Wir haben unter unseren 130 Mitgliedern so ziemlich jedes Handwerk“, sagt Löw und lacht. Drei bis vier Wochen, so schätzt Löw, werden seine Leute noch im Einsatz sein. Drei Monate wurde bisher an der Überdachung gebaut.

Deutsche Meistertitel nach Söchtenau

Warum die Stockschützen unbedingt eine Überdachung ihrer Bahnen wollten? Weil nur so auch bei Regen sinnvolles Training möglich sei. Und das sei nötig, so Löw, denn die erste Mannschaft schieße hochklassig „und ist jetzt unabhängig vom Wetter“, so der sichtlich stolze Spartenleiter, der sogar ein paar ehemalige deutsche Meister in seinen Reihen hat.

Meisterschaften in Söchtenau mussten abgesagt werden

Eigentlich hätten auf den vier Bahnen unter dem Dach heuer schon Meisterschaften stattfinden sollen – Corona lässt das nicht zu, bedauern Löw und der SVSK-Vorsitzende Josef Fürst.

Auch andere Vereine finden Unterschlupf

Die Stockschützen sind zwar die Hauptprofiteure des Daches, genutzt werden kann und darf es auch von anderen. Darauf hatte schon Altbürgermeister Sebastian Forstner bestanden und sein Nachfolger Bernhard Summerer hält daran fest.

Die Landjugend hat schon angemeldet, dass sie das Gelände gerne für Parties nutzen möchte – wenn die mal wieder veranstaltet werden dürfen.

Nachrichten aus Söchtenau finden Sie hier

Auch andere Vereine können ihre Feste bei schlechter Wettervorhersage unter das Dach der Stockschützen verlegen und wenn der große Markt in Söchtenau ansteht, dann kann auch der bei Regenprognose bei den Stockschützen unterschlüpfen. Bei einem Fest ist schon sicher, dass es dort stattfinden wird: Das Abschlussfest der Dorferneuerung.

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