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Vorübergehende Bleibe gefunden

Fette Vogelspinne in Bananenkiste schockt Edeka-Mitarbeiter in Söchtenau

In einem Supermarkt in Söchtenau hat sich eine Vogelspinne in einem Bananenkarton versteckt. Eine Kundin half, das Tierchen in eine Plastikbox zu verfrachten.
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In einem Supermarkt in Söchtenau hat sich eine Vogelspinne in einem Bananenkarton versteckt. Eine Kundin half, das Tierchen in eine Plastikbox zu verfrachten.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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Dass sich eine Vogelspinne in importierten Bananenkartons versteckt, kommt nicht alle Tage vor. Aber im Söchtenauer Edeka-Markt passierte am Freitag, 30. Juli, genau das. „Ein Albtraum“, schildert Ladenbesitzerin Sandra Schießl. Doch die Geschichte hat ein Happy-End.

Söchtenau – „Ich habe eine totale Spinnenphobie. Ich hab‘ nur einen Hax‘ gesehen und schon war ich auf und davon“, berichtet Ladenbesitzerin Sandra Schießl gegenüber unserer Zeitung. Wie die Söchtenauerin erzählt, wollte eine Mitarbeiterin gegen 8 Uhr einen Bananenkarton öffnen, unwissend, dass sich das haarige Tier in einer Seitenrille im Plastik versteckt hielt. Weil die Ware gekühlt war, sei die Spinne „lahm“ gewesen, schildert die besagte Mitarbeiterin, die namentlich nicht genannt werden will.

Und dann sei es losgegangen: Niemand wollte die Spinne anfassen. Aber wie es der Zufall wollte, habe sich gerade eine Kundin im Laden aufgehalten, welche die Spinne unbedingt sehen wollte. Nachdem kein geeignetes Gefäß für die Spinne griffbereit war, eilte die Kundin nach Hause und holte eine Plastikdose mit eingestanzten Löchern, erzählt Sandra Schießl.

Vogelspinne reist mit Bio-Bananen aus Venezuela

Zeitgleich habe Schießl ihren Schwiegersohn gerufen, der zusammen mit besagter Kundin die Spinne in das Gefäß setzte – mithilfe einer Schaufel und eines Nudelsiebs. Anschließend sei die Spinne in die Kühlung verfrachtet worden.

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Die Ladenbesitzerin sei zunächst ratlos gewesen. Wohin jetzt mit dem Spinnentier? Nach langem Hin und Her habe sie dann beim Rosenheimer Tierheim angerufen und gewartet, bis jemand kam, um die Spinne abzuholen. „Den Vorfall find ich brutal. Ich bin jetzt seit 40 Jahren im Geschäft, und so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Die Bio-Bananen seien aus Venezuela importiert worden. „Und die Bio-Bananen sind nicht gespritzt, das mögen die Spinnen dann anscheinend.“

Derzeit ist die Vogelspinne im Rosenheimer Tierheim untergebracht. Dort sei sie „fit wie ein Turnschuh“ gleich im neuen Terrarium losgetigert, berichtet Tierheimleiterin Johanna Halisch.

Tierheimleiterin Johanna Halisch hat die Spinne vor Ort abgeholt. Und sie bestätigt: „Es ist wohl eine Vogelspinne.“ Genauer gesagt eine rote Chile-Vogelspinne. Zumindest habe ihr das die Auffangstation für Reptilien in München so erklärt, mit der sie derzeit in Kontakt stehe.

Giftig, aber nicht lebensgefährlich

Offenbar sei die Spinne durch die gekühlte Ware in eine Art Starre verfallen und habe so die lange Reise überlebt. Das Tierchen sei zwar giftig, aber nicht lebensgefährlich. „Außer für Allergiker.“

Aktuell sei die Spinne in einem Terrarium untergebracht. „Die ist fit wie ein Turnschuh“, versichert Halisch. Sie habe sich schon einen Höhlengang gebuddelt. Darauf hocke sie nun, und warte auf Beute, schildert die Heimleiterin lachend. Erst einmal soll die Spinne im Tierheim bleiben. Solange, bis jemand von der Auffangstation für Reptilien vorbeikommt, um sie abzuholen.

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