Söchtenau: Sebastian Forstner erhält Ehrentitel

Neuer Alt-Bürgermeister von Söchtenau ist der kürzlich aus dem Amt geschiedene Sebastian Forstner (rechts). Nachfolger Bernhard Summerer übergab die Urkunde. blum

Mit dem Titel „Alt-Bürgermeister“ hat der neue Söchtenauer Gemeinderat den kürzlich aus dem Amt geschiedenen Sebastian Forstner (Freie Wählergemeinschaft Söchtenau) geehrt. Bürgermeister Bernhard Summerer übergab am Donnerstagabend die Ehrenurkunde an seinen Amtsvorgänger.

Von Tina Blum

Söchtenau– „Bislang trägt in der Gemeinde nur ein ehemaliger Bürgermeister, Josef Baumann, diese Bezeichnung. Zeit wird‘s für einen Weiteren“, sagte Summerer.

Nach Zwölf Jahren im Amt war Schluss

Forstner wurde 1955 in Söchtenau geboren. Am 1. Mai verabschiedete sich der Alt-Bürgermeister in den Ruhestand. „Mein Leben war immer sehr von Terminen bestimmt. Meine Familie hatte in den vergangenen Jahren nicht so viel von mir“, sagte er auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen. Der gelernte Maschinenschlosser ging, kurz nachdem er seinen Meister begonnen hatte, zum Grenzschutz. Dort wurde er bis 1979 zum Waffenmechanikermeister ausgebildet. 1991 stieg er zum Chef der Waffenwerkstatt bei der Bundespolizei auf. Von 2008 bis zum 30. April dieses Jahres war Forstner Bürgermeister von Söchtenau. Nach zwölf Jahren im Amt entschied er, sich bei der vergangenen Kommunalwahl nicht mehr zur Wahl zustellen.

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Als Sportschütze feierte Forstner zahlreiche Erfolge und wurde unter anderem Deutscher Meister, war Mitglied der Nationalmannschaft und zwölf Jahre ununterbrochen Schützenkönig in Söchtenau. Auch heute ist er bei den Sportschützen des ESV Rosenheim und der Königlich privilegierten Hauptschützengesellschaft München aktiv.

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Seine freie Zeit möchte Forstner jetzt „einfach mal genießen“, sagt er. Es gäbe viel zu tun, was lange auf der Strecke geblieben ist. „In der Garage stehen noch ein paar Motorräder, die repariert werden müssen. Oder ich lese einfach mal ein Buch“, sagt Sebastian Forstner. tina blum

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