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Nach tödlichem Unfall auf der St2095 zwischen Prutting und Bad Endorf

Kann und muss die Kreuzung bei Schwabering „entschärft“ werden?

Ist die Kreuzung der St2095 an der Abzweigung nach Schwabering ein Unfallschwerpunkt? Söchtenaus Bürgermeister Bernhard Summerer (CSU) sieht das so und fordert nach einem tragischen Unfall am Dienstagnachmittag den Umbau zu einem Kreisverkehr
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Ist die Kreuzung der St2095 an der Abzweigung nach Schwabering ein Unfallschwerpunkt? Söchtenaus Bürgermeister Bernhard Summerer (CSU) sieht das so und fordert nach einem tragischen Unfall am Dienstagnachmittag den Umbau zu einem Kreisverkehr
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Nach einem tragischen Unfall auf der Kreuzung der St2095 bei der Abzweigung nach Schwabering fordert Söchtenaus Bürgermeister, die Diskussion um eine „Entschärfung“ der Unfallstelle durch einen Kreisverkehr solle wieder aufgenommen werden.

Söchtenau - „Die Gemeinde hätte sogar schon die notwendigen Grundstücke für den Bau eines Kreisverkehrs erworben. Wir wollen nun die Diskussion hierzu wieder angehen. Beim letzten Anlauf war es am Einspruch des Straßenbauamts gescheitert, das dort keinen Unfallschwerpunkt sieht“, berichtet Söchtenaus Bürgermeister Bernhard Summerer (CSU) gegenüber rosenheim24.de.

Nach tragischem Unfall am Dienstagabend: Gemeinde sieht Kreuzung bei Söchtenau als Unfallschwerpunkt, Straßenbauamt nicht

Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der St2095 zwischen Prutting und Bad Endorf auf Höhe der Abzweigung nach Schwabering ein tragischer Unfall. Laut dem Polizeibericht wollte ein 80-jähriger Autofahrer aus Söchtenau an der Kreuzung zur Staatsstraße 2095 nach links abbiegen, auf dem Beifahrersitz saß dabei seine 79-jährige Begleiterin, ebenfalls aus der Gemeinde Söchtenau. Eine 30-jährige Autofahrerin aus Kolbermoor befuhr die Staatsstraße 2095 von Bad Endorf aus kommend in Fahrtrichtung Rosenheim.

Die Kreuzung der St2095 bei der Abzweigung nach Schwabering.

Beim Einfahren in die Staatsstraße hatte der 80-Jährige die Vorfahrt der anderen Verkehrsteilnehmer zu beachten, übersah aber das Auto der Kolbermoorerin und es kam zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Paar aus Söchtenau in ihrem VW eingeklemmt und schwerstverletzt. Die alarmierten Rettungskräfte eilten daraufhin zur Unfallstelle. Die 30-jährige Frau erlitt leichtere Verletzungen und wurde ins Klinikum Wasserburg transportiert. Gegen 16.30 Uhr teilten die Ärzte aus Rosenheim mit, dass der 80-jährige Mann an den Folgen des Verkehrsunfalles verstorben ist.

„Wie das in solchen Fällen leider häufiger so ist, wird es aber voraussichtlich eine Weile dauern, bis es hier zur Entscheidung kommt“, bemerkt Söchtenaus Bürgermeister Summerer. Er halte eine „Entschärfung“ der Kreuzung für unbedingt notwendig. „Es geht dabei ja nicht nur um den Autoverkehr. Gerade im Sommer sind dort auch viele Radfahrer, meist Kinder und Jugendliche unterwegs, die beispielsweise zum Siferlnger See zum Baden wollen.“

Tempolimit als Übergangslösung?

Nach dem tragischen Unfall am Dienstagnachmittag wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein Gutachten angeordnet und in der Folge von der aufnehmenden Polizeiinspektion Rosenheim in Auftrag gegeben. „Dessen Ergebnis muss noch abgewartet werden“, heißt es seitens der Polizeiinspektion. „Wir haben die Unfallzahlen dort im Blick. Momentan müssen wir uns dabei der Einschätzung des Straßenbauamts anschließen: In den vergangenen drei Jahren gab es dort drei Unfälle mit Verletzten. Daher ist diese Kreuzung nicht als Unfallschwerpunkt einzustufen.“

„Wir wollen nun zunächst in diesem Bereich eine Geschwindigkeitsbegrenzung durchsetzen“, schließt Söchtenaus Gemeindeoberhaupt Summerer. „Dadurch kann hoffentlich noch vor dem Sommer eine erste Verbesserung der Verkehrssicherheit dort erreicht werden.“

Eine Stellungnahme vom Straßenbauamt wurde ebenfalls angefordert. rosenheim24.de wird diese zu gegebener Zeit veröffentlichen.

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