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Beschluss des Gemeinderats

So viel teurer wird ein Kindergartenplatz in Kiefersfelden

So schön kann spielen sein, wie hier auf dem Abenteuerspielplatz des Kindergartens St. Martin. Der Gemeinderat hat nach längerem Überlegen nun doch einer Erhöhung der Kita-Gebühren zugestimmt.
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So schön kann spielen sein, wie hier auf dem Abenteuerspielplatz des Kindergartens St. Martin. Der Gemeinderat hat nach längerem Überlegen nun doch einer Erhöhung der Kita-Gebühren zugestimmt.
  • VonFranz Hoffmann
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Gute Kinderbetreuung hat ihren Preis – und der steigt in Kiefersfelden gerade an. Der Gemeinderat machte sich die Entscheidung nicht leicht, letztlich aber fiel sie nahezu einstimmig.

Kiefersfelden – Ganz sicher nicht leicht fiel es den Gemeinderäten, der Erhöhung der Gebühren für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde zuzustimmen. Mit einer Gegenstimme wurde nach kurzer Diskussion letztlich die Preisspirale nach oben in Bewegung gesetzt.

Schon eingangs der Sitzung hatte Bürgermeister Hajo Gruber (UW) bemerkt: „Es fällt uns immer schwer, dieses Thema anzugehen, denn es gibt nichts Wichtigeres als das Wohl unserer Kinder, das wir auch mit einer guten Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen steigern können“. Die Beratungen über die Gebührenerhöhungen waren zuvor schon vom zuständigen Fachausschuss eingehend beraten worden und das Ergebnis lag nun auf dem Tisch der Räte.

Florian Larcher von der Gemeindeverwaltung, zuständig für die Kindertageseinrichtungen, stellte die angedachten Erhöhungen im Einzelnen vor, wobei er auch die Notwendigkeit streifte, die durch die tariflichen Vereinbarungen mit den neuen Zulagen, einer Erhöhung von zwei Urlaubstagen und letztlich auch durch die Inflation entstanden war. Allerdings stellte er auch klar, dass trotz der beschlossenen Gebührenanhebungen die Gemeinde im Vergleich mit den Nachbargemeinden des Inntals zumeist noch unter dem Mittel liegt.

Insgesamt beträgt die Gebührenanhebung für die Kinder in den Krippen (unter 3 Jahre) knapp 7,5 Prozent und die in den Kindergärten (über 3 Jahre) 18,6 Prozent. Unberührt bleiben dabei die gewährten Zuschüsse sowie die gesamte Übernahme der Gebühren bei einkommensschwachen Familien vom Träger der öffentlichen Familienhilfe. Die dadurch zu erwartenden Mehreinnahmen für die Gemeinde betragen insgesamt 71 388 Euro.

Eine weitere Kostenerhöhung fällt sowohl für die Kindergarten-, als auch für die Schulkinderbetreuung bei der Mittagsverpflegung an. In der Kinderkrippe „Kleiner Drache“ beträgt danach die monatliche Gebühr für eine drei- bis vierstündige Betreuung 228 Euro pro Monat und bei neunstündiger Betreuung summiert sich das auf 366 Euro.

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In den Kindergärten „St. Martin“, „St. Barbara“ und „St. Peter“ werden für den gleichen genannten Zeitraum 129 Euro beziehungsweise 198 Euro fällig. Letztlich steigen die Betreuungsgebühren im Kinderhort „Schulkindbetreuung“ von eingangs 129 Euro auf bis zu 198 Euro bei einer Betreuung von neun Stunden.

Abschließend stellte der Bürgermeister noch einmal klar, wie sehr der Gemeinde das Wohlergehen ihrer Kinder am Herzen liegt, „denn wir haben allein im letzten Jahr für deren Betreuung 1,2 Millionen Euro ausgegeben“.

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