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Leserforum

Smartphone – ja gerne, aber bitte ohne Funkmast

Zum Bericht „Mobilfunkversorgung ohne Wildwuchs“, erschienen im Lokalteil:

So langsam sollte sich schon herumgesprochen haben, dass von Mobilfunkmasten keine Gefahr ausgeht und sie im Gefahrenranking des Lebens und der Gesundheit ganz hinten stehen. Trotzdem regen sich fünf Damen auf, von denen mit Sicherheit jede ein Smartphone ihr Eigen nennt, das sie vermutlich fleißig nutzen. Wenn man etwas nicht will, wofür Logik nicht immer die Begründung sein muss, braucht es Totschlagsargumente. Das Landschaftsbild wird völlig zerstört. Es besteht Gesundheitsgefahr usw.

Wer die Örtlichkeiten kennt, weiß, dass der Mast nicht an der Verbindungsstraße nach Wurzach stehen soll, denn die verläuft weiter nördlich. Es ist ein Fuß- oder Radweg und daneben steht eine höhere Baumgruppe. Die Bürgerinitiative will eine „vernünftige Mobilfunkversorgung“. Die Telekom mit ihren Fachleuten traut man das wohl nicht zu, welch eine Hybris.

Wer beauftragt denn das Gutachterbüro und wer zahlt es? Die fünf Damen sicher nicht, aber die Gemeinde und damit der Steuerzahler. Es ist auch Aufgabe des Bürgermeisters, keine Steuermittel für sinnlosen Aktionismus zu verschwenden, dessen Erfolgsaussichten gering sind. Die Gesetzeslage ist so, dass bei Infrastrukturprojekten von öffentlichem Interesse unter landesweiter Planung kein Veto einer Gemeinde möglich ist, sondern nur Obstruktion und Projektverzögerung. Am Ende wird doch gebaut, aber unter höheren Kosten.

Wenn unser Land die Digitalisierung nicht verschlafen soll, wozu auch der Ausbau der 5G-Mobilfunkversorgung gehört, müssen Widerstände auf lokaler Ebene gebrochen werden. Den fünf Frauen sei geraten, sich in ihrer unausgefüllten Freizeit ein anderes Tätigkeitsfeld zu suchen, das der Bevölkerung wirklich nützt.

Herbert Sax

Großkarolinenfeld

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