Sitzung im Corona-Modus

Als Ausweichquartiere für ihre Sitzungensteht dem Flints bacher Gemeinderat der Saal in der „Alten Post“ zur Verfügung, damit der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den Gemeinderatsmitgliedern von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Steffenhagen

Flintsbach – Glück, wenn eine Gemeinde in den Tagen der Corona-Pandemie über ausreichend große Ausweichquartiere für Gemeinderatssitzungen verfügt, damit der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den Gemeinderatsmitgliedern von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Dieses Glück hat die Gemeinde Flintsbach. Kurzerhand verlegte Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher (CSU) die Sitzung in den ausreichend großen Saal der „Alten Post“ in Fischbach. Denn hier konnten die Räte deutlich auf Distanz zueinander gehen – nicht wegen ihrer politischen Überzeugungen, sondern wegen Corona.

Kurz und knapp war dann auch die Tagesordnung, auf der nur nicht aufschiebbare Punkte, wie zum Beispiel Bauanträge oder auch der Antrag der Bergwacht Brannenburg auf einen Betriebskostenzuschuss für die Bergrettungswache Brannenburg in Höhe von 2000 Euro stand. Der Zahlung dieses Betrages, der zur Deckung der laufenden Kosten, der  Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs der Bergrettungswache, der Aus- und Weiterbildung der aktiven Kräfte und der zur Unterstützung der Jugendbergwacht dient, stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Lederwascher informierte darüber, dass die Forstverwaltung Brannenburg entlang des Hauptwanderweges zum Petersberg und Hohe Asten umfangreiche Baumfällarbeiten vornehmen musste. Grund für diese Verkehrssicherungsmaßnahme sind erhebliche Schäden an dem Eschenbestand der entlang des Weges steht. Um die Bergwanderer nicht zu gefährden, wurden die Bäume gefällt.

Schließlich stand am Ende der Sitzung die Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder an. So bedankte sich Lederwascher bei allen Gemeinderäten für die gute Zusammenarbeit in der zurückliegenden Legislaturperiode. Von den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern waren die Gemeinderäte Martin Antretter und Markus Smettan sechs Jahre, die Gemeinderäte Peter Bartl und Hans Weiß 18 Jahre und Gemeinderat Rudolf Birkinger 24 Jahre im Gemeinderat tätig. In den zurückliegenden Jahren wurden die aus dem Gemeinderat ausscheidenden Mitglieder in einer eigenen Verabschiedungsfeier geehrt. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie wird diese Feier erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Als Anerkennung ihrer Verdienste wurde den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern ein Präsent überreicht.

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