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BAUKULTUR

Seniorenwohnanlage in Schechen: Ausgezeichnete Architektur

Ein lebendiger Ort für Schechen: Die Seniorenwohnanlage bei der Einweihung 2019.
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Ein lebendiger Ort für Schechen: Die Seniorenwohnanlage bei der Einweihung 2019.
  • VonKatharina Heinz
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Erneut hat die Seniorenwohnanlage in Schechen einen Preis gewonnen. Nach einer Auszeichnung mit dem Deutschen Bauherrenpreis in 2020 gab es nun eine Anerkennung für die Baukultur durch die Metropolregion München.

Schechen – Der „Preis für Baukultur der Metropolregion München“ wurde bereits zum dritten Mal in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer, der Landeshauptstadt München und anderen verliehen. 35 Einreichungen gingen unter Motto „vorbildhafte gemischt genutzte Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren“ ein. Es gab einen Preis und fünf Anerkennungen zu vergeben.

Barrierefreie und altersgerechte Wohnungen

Eine der Anerkennungen ging an das Seniorenwohnen der Modest Mitterhuber-Stiftung nach Schechen. Der geförderte soziale Wohnungsbau in der Marienberger Straße ist 2019 eingeweiht worden. Auf einem 4000-Quadratmeter großen Grundstück sind 16 barrierefreie, altersgerechte Wohnungen entstanden.

Außerdem gibt es einen Gemeinschaftsraum, der von allen Schechenern genutzt werden kann, Laubengänge und Freiflächen als soziale Treffpunkte. Die Wohnanlage ist kein klassisches „Betreutes Wohnen“. Rat und die Vermittlung von Hilfe gibt es aber über das ehrenamtlich betriebene Seniorenbüro.

Wohnungen werden über Punktesystem vergeben

Vergeben werden die Wohnungen über ein Punktesystem. Bevorzugt werden ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung. Vorrangig behandelt werden außerdem Personen aus dem Gemeindebereich oder mit Angehörigen in Schechen. Eine weitere Besonderheit an dem Projekt: Es wurde möglich durch ein Geschenk.

Der verstorbene Schechener Bürger Modest Mitterhuber vermachte der Gemeinde als Bauherrin der Wohnanlage das Grundstück. Über eine Stiftung wurde der Kommune Erbbaurecht eingeräumt.

„Architektur schafft einen Ort für Vielfalt“

Die Jury des Preises für Baukultur lobte: „Die Architektur schafft einen Ort für Vielfalt.“ Gewürdigt wurde unter anderem der für alle verfügbare Veranstaltungsraum sowie der offen zugängliche Innenhof. Der an den umliegenden landwirtschaftlichen Gebäuden orientierte Baukörper öffne sich einerseits zur Landschaft und als Begegnungsort, schaffe anderseits aber auch Rückzugsorte. „So wird die Ortsmitte mit einem neuen, identitätsstiftenden Ensemble ergänzt“, hießt es von der Jury.

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