Seit Jahrzehnten gemeinsames Hobby

Ein seltenes Jubiläum konnten Franz und Anna Schuster aus Söchtenau feiern. Zur Diamanthochzeit gratulierten auch Bürgermeister Sebastian Forstner (links) und Pater Christoph (rechts). niessen

Söchtenau. – 60 gemeinsame Jahre verlebt, das ist verhältnismäßig selten.

Doch Anna und Franz Schuster aus Söchtenau haben es geschafft. Nun feierten sie im Kreise von Verwandten und Freunden „Diamantene Hochzeit“. Zum Gratulieren kamen außerdem Bürgermeister Sebastian Forstner und Pater Christoph.

Es gab viel zu erzählen, denn die Schusters sind begeisterte und erfolgreiche Sportschützen bei der Schützengesellschaft „Edelweiß“ Söchtenau. Sowohl Anna wie auch Franz Schuster wurden in Söchtenau Schützenkönige, wobei Anna als erste Frau diese Würde erringen konnte.

Franz Schuster fungierte zehn Jahre lang als Schriftführer bei „Edelweiß“, anschließend 16 Jahre als Erster Schützenmeister und weitere zehn Jahre als Sportleiter. Nachdem er seine Ehrenämter aufgegeben hatte, wurde er zum Ehrenschützenmeister ernannt. Zudem sang er 30 Jahre im Kirchenchor.

Darüber hinaus waren Anna und Franz auch lange Jahre engagierte Stockschützen. Sie unternahmen gerne Bergtouren und Reisen, besuchten Rom und Wien, Südfrankreich und des öfteren Südtirol.

Eigentlich wollte Franz Schuster Elektriker werden; doch weil es keine Lehrstelle gab, erlernte er das Maurerhandwerk. Später sattelte er um auf Fliesenleger, und nach erneuter Schulung und Prüfung wurde er Heilerziehungspfleger in Attel.

Seine Frau Anna, eine geborene Grießer, stammt wie Franz aus Söchtenau. Standesamtlich wurde bereits 1958 geheiratet, kirchlich ein Jahr später. Zwei Söhne und eine Tochter entstammen der Ehe. Inzwischen sind sieben Enkel und zwei Urenkel dazugekommen.

Die beiden „Diamant-Hochzeiter“ sind mittlerweile 87 Jahre alt. Der Jubilar ist schlecht zu Fuß und bei Anna hat zu ihrem Leidwesen die Sehkraft nachgelassen. Geistig sind aber beide noch voll auf der Höhe und führen ein zufriedenes Leben. Ihr Lebensmotto lautet: „Man muss es so nehmen, wie es ist.“ ni

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