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Seit 50 Jahren in aller Welt ein Begriff

Bürgermeister Daniel Mair (rechts) und seine Stellvertreter Sepp Prankl und Gabriele Stein bei der Verleihung der Bürgermedaille an Julian Richter (Zweiter von rechts)
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Bürgermeister Daniel Mair (rechts) und seine Stellvertreter Sepp Prankl und Gabriele Stein bei der Verleihung der Bürgermedaille an Julian Richter (Zweiter von rechts)

Frasdorf – „Julian Richter hat sich um die ganze Gemeinde Frasdorf verdient gemacht“, so bringt es Bürgermeister Daniel Mair auf den Punkt.

Richter habe zeitlebens dem Bild eines engagierten und couragierten Mannes entsprochen, der stets für die Allgemeinheit da gewesen sei und der als Unternehmer den Ort Frasdorf in der ganzen Welt publik gemacht habe. Im britischen und im saudischen Königshaus, von der amerikanischen Westküste bis in den Fernen Osten von Sibirien und Japan kenne man seit über 50 Jahren „Richter Spielgeräte“ aus Frasdorf im Chiemgau.

Zur Feier des 80. Geburtstages verlieh Bürgermeister Mair Julian Richter die Bürgermedaille der Gemeinde Frasdorf. Auf einen Vorschlag aus der Bevölkerung hatte der Frasdorfer Gemeinderat einstimmig beschlossen, Richter diese Auszeichnung zukommen zu lassen. Das Gremium ist sehr sparsam mit der Verleihung dieser höchsten Ehrung der Gemeinde.

Erst sechs Männer und eine Frau erhielten bisher seit der Stiftung vor über 30 Jahren die Bürgermedaille: Bezirksmusikpfleger Wastl Fanderl, Altbürgermeister Franz-Xaver Stettner, der ehemalige Zweite Bürgermeister Georg Buchauer, der ehemalige Lehrer und Dorfchronist Hans Hoesch, der ehemalige Gemeinderat und Dritte Bürgermeister Andreas Freund, Altbürgermeister Benno Voggenauer sowie die Kümmerin von St. Florian Hildegard Osterhammer. Wie außerordentlich diese Ehrung ist, ließ sich auch daran erkennen, dass Bürgermeister Daniel Mair gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Sepp Prankl und Gabriele Stein zur Geburtstagsfeier von Julian Richter auf den Werkhof der Firma Richter kam, zu diesem Anlass die Medaille mitbrachte und sie dem Jubilar im Kreise seiner Mitarbeiter überreichte. Julian Richter feierte zusammen mit all seinen Mitarbeitern seinen 80. Geburtstag,

Bei seinem ganzen Tun und Handeln in der Öffentlichkeit habe sich Richter nie als Person in den Vordergrund gedrängt, es sei denn um Menschen bei berechtigten Forderungen zu unterstützen“. Ausführlich ging Daniel Mair in seiner Laudatio auf das Wirken von Julian Richter in der Gemeinde Frasdorf, in der Region und weit darüber hinaus ein. Aus kleinen Anfängen entstand auf dem Gelände des alten Frasdorfer Bahnhofs und des früheren Sägewerks eine Weltfirma für Holz- und Großspielzeug. Der große Spielplatz zwischen dem Firmengelände Richter und dem Frasdorfer Rathaus wird nicht nur von den Frasdorfer Kindern genutzt, sondern lockt Besucher aus dem ganzen Landkreis und über die Autobahn auch überregional an. Die Spielplätze der örtlichen Schulen und der Kindergärten entstanden ausschließlich durch das Engagement und die Unterstützung von Julian Richter. Richter habe die Anliegen aller Vereine im Ort unterstützt. Beim Sportverein ist die Firma Richter Hauptsponsor, die Feuerwehr erhielt auf Julian Richters Initiative hin dringend benötigte Gerätschaften wie Rettungsspreizer, Rettungsschere und einen Defibrillator. Zwei Jahre wirkte Julian Richter als Gemeinderat in Frasdorf.

Wichtiger sei aber sein Engagement für die sozial Schwachen in der Gesellschaft. „Egal ob Kinder, Behinderte oder Asylbewerber, Sie haben immer versucht die Rechte derer zu stärken, die sich nicht selbst für ihre Belange einsetzen konnten“, sagte Mair an die Adresse des Jubilars. Richter habe schon den ersten Flüchtlingen aus dem Kosovo die Möglichkeit gegeben, in Frasdorf zu wohnen und zu arbeiten. Damithabe er entscheidend dazu beigetragen, dass sich diese Menschen in der Gemeinde schnell integrieren konnten und eine günstige Perspektive für die weitere Zukunft erhielten.

Daniel Mair wies darauf hin, dass Julian Richter in seine Firma stets Menschen aus Randgruppen einbezogen habe und ihnen gleich einen neuen Lebensweg aufgezeigt habe.Heinrich Rehberg

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