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Schon als Ministrant die Treue in Person

Die Geistlichen Romuald Nawarra, Josef Jackl, Helmut Kraus, Martin Gehringer und Josef Hartl bei der Schlüsselübergabe (von links).
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Die Geistlichen Romuald Nawarra, Josef Jackl, Helmut Kraus, Martin Gehringer und Josef Hartl bei der Schlüsselübergabe (von links).

Raubling – Einige Monate war die Stelle des Pfarradministrators im katholischen Pfarrverband Raubling-Kirchdorf-Pfraundorf-Großholzhausen-Nicklheim vakant.

Jetzt ist sie wieder offiziell besetzt. Für den bisherigen Seelsorger Arkadiusz Kolecki wurde in der Heilig-Kreuz-Kirche Raubling der 32-jährige Martin Gehringer von Dekan Helmut Kraus in sein neues Amt feierlich eingeführt.

Neben einem symbolischen Schlüssel überreichte der Dekan die von Erzbischof Reinhard Marx unterschriebene Ernennungsurkunde. Viele wohlwollende Grußworte seiner geistlichen Mitbrüder und aus der Gemeinde, an der Spitze Bürgermeister Olaf Kalsperger, gaben großer Hoffnung Ausdruck auf eine gute und lange Zusammenarbeit. „Die schönste Aufgabe, die ein Dekan hat und heute auch ausüben darf, ist, einer Gemeinde einen Seelsorger als Pfarrverbandsleiter zu geben“, hob Kraus hervor und dankte besonders den Seelsorgern, die vorher hier tätig waren, und den Ruhestandspfarrern Josef Hartl und Romuald Nawarra, den Diakonen Josef Jackl, Bernhard Kinne und Markus Kahler, die in der Vakanzzeit mehr Verantwortung übernommen haben. In seiner Predigt stellte Pfarrer Gehringer die Frage in den Raum: „Finden wir in dieser Welt, was ewig Bestand hat? Der Blick aufs Kreuz sei Orientierungshilfe unseres Lebens“, unterstrich er ausdrücklich auch mit einem Hinweis auf das Patrozinium der Heilig-Kreuz-Kirche, die nun seine „Heimatkirche“ sein soll.

Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger hieß den neuen Pfarrer in der politischen Gemeinde herzlich willkommen und hofft auf eine Gemeinschaft, die von einer guten Zusammenarbeit und Zusammenhalt geprägt sein möge. „Auch für mich ist es etwas Besonderes, einen neuen Pfarrer begrüßen zu dürfen“, gab er seiner Freude Ausdruck. Grußworte sprachen Martin Schmitz, Pfarrverbandsvorsitzender, Alfred Repsys, Kirchenverbandspfleger, Kathrin Obermair, Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Raubling, die Heilkräuter überreichte. Der evangelische Pfarrer Michael Krauß überreichte eine Pfauenfeder: Ihr Blick sei immer nach oben, immer auf Gott gerichtet. „A herzlichs Griaß Gott“ brachte Anderl Obermair als Vereinsvertreter dem neuen Seelsorger entgegen. Aus Gehringers Heimat Bad Tölz war Diakon George Papp angereist und erzählte, „dass der Martin schon als elfjähriger Ministrant die Treue in Person war.“

Den Corona-Vorschriften entsprechend gab es einen kleinen Stehempfang am Kirchenvorplatz, von den Gebirgsschützen ein Begrüßungsschnapserl und den Ehrensalut.Franz Ruprecht

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