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Spendengelder gesammelt

Schloßberger Kinder beweisen Kondition bei Ukraine-Hilfe

Alle Schüler halfen fleißig die unzähligen Kisten in den Lkw zu laden.
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Alle Schüler halfen fleißig die unzähligen Kisten in den Lkw zu laden.

Bereits Ende März waren die Schüler von den Geschehnissen in der Ukraine emotional stark berührt, so dass in allen Klassen die Bereitschaft Geld zu sammeln groß war. Und das hörte bis zu den Sommerferien nicht auf.

Stephanskirchen – . Nachdem im März alle Kisten beschriftet und gepackt waren, stand der Transporter, den Familie Heilmaier im Zuge ihrer Hilfsaktion organisiert hatte, vor der Tür.

Kurz darauf kamen dann auch schon die ersten ukrainischen Schüler an die Grundschule Schloßberg.

Lesen Sie auch: Stephanskirchen packt an: Erprobte Struktur funktioniert und hilft Ukraine-Flüchtlingen

Nach den Osterferien startete die Willkommensgruppe, die bis zum Ende des Schuljahres zehn ukrainischen Kindern einen strukturierten Alltag ermöglichte. Die kleinen Ukrainer nahmen hin und wieder am Unterricht der Regelklassen teil und gehörten bald zur Gemeinschaft der Schule.

Keine Frage: Laufen für die Ukraine

Deshalb war es gar keine Frage unter den Kindern, aber auch unter den Eltern, dass ein großer Batzen des bei einem Spendenlauf „erlaufene“ Geld für den nächsten Hilfstransport der Familie Heilmaier gedacht ist.

„Schüler laufen für die Ukraine und die Schule“ war das Motto des Laufs. Bei angenehmen Temperaturen liefen alle Kinder wie die Weltmeister. Die Ausdauer der Kinder war so beeindruckend, sodass am Ende auch die Lehrer mitliefen. „Eigentlich laufe ich gar nicht so gerne, aber für die ukrainischen Kinder renne ich, bis mir die Füße weh tun“ – war nur eine Stimme, die ausdrückte mit welch‘ großem Engagement die Kinder liefen. Selbst die ukrainischen Kinder aus der Willkommensgruppe sammelten fleißig Runden. Am Ende „erliefen“ die Schüler 5790 Euro.

Spendenbereitschaft ist rückläufig

Alle beteiligten Helfer waren sehr dankbar für die Spende, da mittlerweile die Spendenbereitschaft rückläufig ist. Es wurden Paletten an Lebensmitteln und Hygieneartikeln gekauft. Die wurden gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf nach Irpin und Buchta gefahren und an die ganz Bedürftigen verteilt, die keine Wohnung mehr haben.

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Da im neuen Schuljahr die Willkommensgruppen aufgelöst werden, wird an der Otfried-Preußler-Mittelschule eine Brückenklasse die älteren Schüler der Willkommensgruppe aufnehmen. Ein paar ukrainische Kinder besuchen ab September die Regelklassen der Grundschule Schloßberg.

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