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Aus dem Gemeinderat

Schikanen schikanieren Anwohner in Mühlstätt: Durchfahrt soll jetzt verbreitert werden

Künstliche Beruhigung: Größere Gespanne können die Verschwenkungsinseln in Mühlstätt nur mit Mühe passieren.
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Künstliche Beruhigung: Größere Gespanne können die Verschwenkungsinseln in Mühlstätt nur mit Mühe passieren.
  • VonKatharina Heinz
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Verschwenkungsinseln in Mühlstätt werden weiter auseinandergestellt. Die komplette Entfernung der Verkehrsberuhigung lehnt der Gemeinderat allerdings ab.

Schechen – Diese beiden „Schikanen“ machen ihrem Namen alle Ehre: die zwei Verkehrsverschwenkungsinseln in Mühlstätt/Am Gries stellen insbesondere Landwirte mit großem Gespann vor Herausforderungen.

Deswegen diskutierte der Schechener Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung, ob die Maßnahme entfernt werden soll.

Maßnahme stammt aus dem Jahr 2019

„Mit einem landwirtschaftlichen Gespann kommt man kaum durch, weil die so eng stehen“, erklärte Gemeinderätin Elisabeth Grabmaier (CSU). Sie hatte einen Abbau der Verkehrsinseln beantragt und ihrem Anliegen auch eine Unterschriftenliste von Anwohnern beigelegt.

Die Inseln wurden im Jahr 2019 aufgestellt. Damals hatte eine Gemeindebürgerin einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Verschwenkungsinseln sollten für eine Verkehrsberuhigung sorgen. Doch ein Schulweg sei dort eigentlich nicht, wie Grabmaier berichtete. In dem Bereich gebe es überhaupt kaum Bebauung und es sei recht übersichtlich. „Die Maßnahme macht eigentlich keinen Sinn“, folgerte sie.

Bürgermeister Stefan Adam (CSU) erklärte, dass man die Durchfahrtslinie nochmal von einem Planer abmessen hat lassen. Die Inseln stehen derzeit rund acht Meter voneinander entfernt. Ein Traktor mit Gespann und einer Breite von etwa drei Metern müsste demnach durchfahren können – doch es sei tatsächlich sehr eng.

„Wir glauben allerdings schon, dass es die Verkehrsteilnehmer zum Bremsen bringt“, so der Bürgermeister. Manfred Altenweger (CSU) schlug vor, Inseln mit abgeschrägten Kanten zu installieren. Dann mache sich der Landwirt zumindest nicht den Reifen kaputt, wenn er dagegen fahre. Stefan Brüchmann (Parteifreie Bürger Schechen) betonte, dass es durchaus Haltestellen in der Nähe gebe und die Schulkinder der Hochstätter Schule die Straße queren müssen, wenn sie zum Bus gehen.

Andreas Rausch (CSU) erinnerte daran, dass man diese Variante damals gewählt habe, weil sie die günstigste war. So wollte man ausprobieren, was es bringe.

Eine Entfernung lehnt Gemeinderat ab

Roland Schinke und Martin Rinser (beide Parteifreie Bürger Schechen) schlugen vor, die Inseln einfach weiter auseinander zu stellen. Die Verwaltung informierte aber darüber, dass die Maßnahme ihre Wirkung dann verlieren könnte.

Der Gemeinderat wollte diesen Weg dennoch versuchen. Mit 12 zu sechs Stimmen wurde der Antrag auf Entfernung der Verschwenkungsinseln abgelehnt. Stattdessen soll die Durchfahrt verbreitert werden.

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