FREUNDESKREIS KIEFERER ZWERGBÄUMCHEN

Schere zücken und ran an die Bonsais

Natürlich kommt auch der Spaß beim Treffen des Freundeskreises Kieferer Zwergbäumchen nicht zu kurz. Hoffmann

„Nicht zuschauen, sondern anfassen“, stand ganz groß auf der Agenda bei der jüngsten Zusammenkunft des Freundeskreises „Kieferer Zwergbäumchen“, einer Sparte im Verein Heim und Garten.

Kiefersfelden – Sprecher Uli Gradner hatte dazu die Mitglieder des Freundeskreises aufgefordert, ihre Zwergbäumchen mitzubringen, was dann auch geschah. Doch ob der hohen Anzahl der Inte ressierten, die gekommen waren, schien der Initiator dann doch sichtlich überrascht.

Von Eiche bis Fichte war alles dabei, Hauptsache klein und aus der Region stammend. Gradner nahm sich dann, zusammen mit dem jeweiligen Besitzer, jeden einzelnen „Zwerg“ vor, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wo soll der erste Schnitt erfolgen, was muss an alten, abgestorbenen Zweigen weg, was darf oder sollte unbedingt bleiben und wie geht´s weiter – düngen, gießen und vielleicht auch umpflanzen?

Der Fachmann wusste zu allem Rat und dann schritten die Besitzer zur Tat. Zunächst noch zögerlich, ging es schließlich zügig voran mit der Erstgestaltung, also dem eigentlichen Grundschnitt der kleinen Unikate.

Aus einer oft wirren Formation von Stamm, Ästen und Zweigen schälte sich in nur wenigen Minuten ein ansehnliches Bäumchen he raus, mit gutem Potenzial zur Weiterentwicklung.

Tipps und Tricks beim Arbeitstreffen

So wurde der Abend dann eher zu einem regelrechten Arbeitstreffen denn zu einem Gedankenaustausch und ein jeder legte selbst Hand an. Bei Einbruch der Dunkelheit waren letztlich alle Bäumchen geschnitten und deren weitere Zukunft auch schon grob festgelegt. Natürlich steht jedem der Weg, sich weitere Informationen oder Hilfen einzuholen, frei, doch in erster Linie sollten selbstständiges Schneiden, Düngen und Umtopfen mit diesem Treffen manifestiert werden.

Mit einem neuen Projekt überraschte dann Vereinssprecher Uli Gradner die Mitglieder des von ihm initiierten Freundeskreises. So sollen bis zum nächsten Treffen am 7. November mehrere Exemplare eines regionalen Bäumchens – egal ob Ahorn, Hainbuche, Lärche oder ähnliches – in einer Baumschule oder Gärtnerei erworben und nach einer Verlosungsaktion dann vom jeweiligen Gewinner von Grund auf gepflegt und gestaltet werden.

Bei jedem weiteren Treffen des Freundeskreises in Kiefersfelden sollen dann diese Bäumchen mitgebracht, gezeigt und auch das weitere Vorgehen besprochen werden.

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