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Aus dem Gemeinderat

Schechen: Sportanlage neben neuen Wertstoffhof angedacht

Nördlich von Schechen Richtung Hochstätt sollen rechts der Straße der neue Wertstoffhof sowie eine Sportanlage entstehen.
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Nördlich von Schechen Richtung Hochstätt sollen rechts der Straße der neue Wertstoffhof sowie eine Sportanlage entstehen.
  • VonKatharina Heinz
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Der Wertstoffhof des Landkreises bekommt Gesellschaft: Nebenan entsteht eine neue Sportanlage. Die Fußballplätze sollen aus der Ortsmitte hinaus verlagert werden. Die Planung geht entsprechend voran.

Schechen – Mit den Planungen zum neuen Wertstoffhof in Schechen kann es losgehen. Nachdem die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind, hat der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung den Flächennutzungsplan geändert und den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes neu gefasst. Denn das Gebiet muss erweitert werden.

4000 Quadratmeter mehr Grund

Bereits in der Sitzung im März 2019 hatte sich das Gremium entschlossen, einen Bebauungsplan für einen neuen Wertstoffhof aufzustellen. Dieser Aufstellungsbeschluss wurde nun ergänzt. Denn neben einem Wertstoffhof soll nun auch eine neue Sportanlage entstehen.

Nördlich von Schechen an der Kreisstraße RO 53 Richtung Hochstätt sind zu den gemeindeeigenen gut 30 000 Quadratmetern zusätzlich etwas über 4000 Quadratmeter durch Grunderwerb dazugekommen. Wie genau die Gesamtfläche aufgeteilt wird, wird noch geprüft.

Fußballgelände raus aus der Ortsmitte

Wie Bürgermeister Stefan Adam (CSU) auf Nachfrage sagte, sollen neben dem Wertstoffhof ein Fußballplatz mit zwei Trainingsplätzen und Vereinsheim entstehen und dann sei immer noch Platz. Auslöser für die Idee zur Auslagerung des Sportgeländes war das bestehende Vereinsheim.

Das ist laut Adam marode, müsste erneuert werden. Derzeit ist der Fußballplatz mitten im Ort. Keine ideale Lage für ein Sportgelände mit Flutlicht. „Ob wir das heute nochmal genehmigt bekämen, ist sehr fraglich“, so Adam. Den Plan für das Sportgelände gibt es, eine Planung aber noch nicht. Im Moment kümmere sich die Gemeinde um die Bauleitplanung, so der Bürgermeister.

Zufahrt zum Sportgelände über Kreisverkehr

Für die Gestaltung des Wertstoffhofes gibt es aber bereits eine erste Idee. Als Bauherr fungiert hier der Landkreis Rosenheim. Laut einer Machbarkeitsstudie könnte die Anlage als modulare und flexible Einrichtung gestaltet werden. Ein entsprechendes Konzept wurde im April im Gemeinderat präsentiert.

Die Zufahrt könnte über einen Kreisverkehr an der Kreisstraße erfolgen. An der Einfahrt ist dann die Kasse vorgesehen. Über eine Kreisroute gelangt man auf eine befahrbare Rampe, von der aus die Container für Metalle, Kunststoffe und Co. erreichbar sind. Im inneren der Kreisroute befinden sich Entsorgungsmöglichkeiten für Abfälle, für die eine Beratung notwendig ist. Auf der Rückseite der Einfahrt ist die Grüngutsammelstelle vorgesehen. Die Container für Altglas, Papier und Co. – also die häufigsten Wertstoffe – sollen auch von außen anfahrbar sein, so dass sie auch jenseits der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes erreichbar sind.

Bebauungsplan jetzt in Arbeit

Für die weiteren Planungen wurde ein Planungsbüro beauftragt, das nun einen Bebauungsplanentwurf ausarbeiten soll. Dieser wird dem Gemeinderat dann erneut vorgelegt. Mit diesem Vorgehen war das Gremium einverstanden und fasste den Beschluss einstimmig.

Was aus dem Gelände in der Schechener Ortsmitte südlich der Rosenheimer Straße wird – und wann dort etwas werden kann – ist derzeit noch offen.

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