„Des schaut aber brutal aus“

Innenminister Joachim Herrmann (vorne) kam auf Bitte von Klaus Stöttner (daneben) bei der FFW Neukirchen vorbei und besichtigte Feuerwehrauto und Haus, die in Brand geraten waren. Rechts Kommandant Georg Lindner und stellvertretende Landrätin Marianne Loferer. Anschließend ging es für Herrmann weiter an den Chiemsee. jre
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Innenminister Joachim Herrmann (vorne) kam auf Bitte von Klaus Stöttner (daneben) bei der FFW Neukirchen vorbei und besichtigte Feuerwehrauto und Haus, die in Brand geraten waren. Rechts Kommandant Georg Lindner und stellvertretende Landrätin Marianne Loferer. Anschließend ging es für Herrmann weiter an den Chiemsee. jre

Riedering-Neukirchen – „Des schaut scho brutal aus“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit Blick auf das ausgebrannte Neukirchner Feuerwehrfahrzeug.

Herrmann war auf dem Weg zum Blaulichtempfang „Sicheres Bayern“ auf der MS Edeltraud auf dem Chiemsee und machte am Samstagvormittag auf Bitten des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner unmittelbar vor dem Empfang noch einen Besuch bei der Feuerwehr Neukirchen und das, wie er sagte, „sehr gerne“.

Wie berichtet, war das Einsatzfahrzeug der Wehr nach einem Brand völlig zerstört, das Feuerwehrhaus entsprechend beschädigt worden. „Wie die mit dieser Situation durch Eigeninitiative und dank tatkräftiger Kameradschaft benachbarter Feuerwehren fertig geworden sind, das ist exemplarisch und da rüber hinaus schlicht und einfach großartig“, so der Innenminister.

Vor Ort warteten Vertreter der Feuerwehr und der Gemeinde sowie einige Ortsansässige auf den prominenten Gast, der sich zusammen mit Landtagsabgeordnetem Klaus Stöttner ein Bild von der Situation machte.

Bezüglich der Neuanschaffung, so Bürgermeister Josef Häusler, sei die Gemeinde zwar zuversichtlich, dennoch sei Hilfe angesagt. Der Fahrzeugkauf sei in der nächsten Gemeinderatssitzung ein wichtiges Thema. Thema sei derzeit auch der längst beabsichtigte Neubau des Feuerwehrhauses, weg vom derzeitigen Standort Siegharting nach Persdorf. Unabhängig davon müsse aber das beschädigte Feuerwehrhaus komplett saniert werden, das im Tausch für den Grund in Persdorf verwendet werden soll.

Innenminister Herrmann sah für die Finanzierung beider Vorhaben keine Probleme. Das alte Fahrzeug sei ja mit 20 Jahren betagt. Wichtig sei, dass die Feuerwehr wieder einsatzfähig wird, so Herrmann. Bürgermeister Häusler hätte es gerne gesehen, wenn sich der Innenminister in das Goldene Buch der Gemeinde eingetragen hätte. Herrmann winkte angesichts der knappen Zeit ab. „Das machen wir bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.“ Als Dankeschön gab der Vorstand der Feuerwehr Neukirchen, Stefan Bergmann, dem Minister ein kleines Präsent mit auf den Weg. jre/jt

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