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PAKET-ANKÜNDIGUNG PER SMS?

Rohrdorfer erhält Benachrichtigungen, ohne etwas bestellt zu haben – Polizei warnt

Mit dubiosen SMS-Nachrichten, dass ein Paket zugestellt werden soll, versuchen Betrüger schädliche Software auf dem Handy der Empfänger zu installieren.
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Mit dubiosen SMS-Nachrichten, dass ein Paket zugestellt werden soll, versuchen Betrüger schädliche Software auf dem Handy der Empfänger zu installieren.
  • Tina Blum
    VonTina Blum
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„Letzte Chance ihr Paket abzuholen“ – seit gut einer Woche erhält Wilhelm Neustädter dubiose SMS-Nachrichten. Und das obwohl er gar kein Paket bestellt hat. Auch die Polizei kennt diese betrügerische Masche und mahnt zur Vorsicht.

Rohrdorf – Angehängt ist ein Link, den den der Rohrdorfer anklicken soll. Die Polizei sowie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) warnen vor sogenannter schädlicher Malware, die sich auf dem Handy des Empfängers installieren kann.

SMS von deutschen Handynummern

„Die SMS-Nachrichten kommen von drei verschiedenen Handynummern“, berichtet Neustädter. Alle mit der Vorwahl „0049“ für Deutschland. Mehrmals täglich erhalte er die Nachrichten mit der Aufforderung, „den kryptischen Link“ zu bestätigen. „Da bin ich stutzig geworden und habe recherchiert“, sagt er. Medienberichte in anderen Bundesländern warnten ebenfalls vor dem „SMishing“ – eine Kombination aus „Phishing“ und „SMS“.

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Masche bei Polizei längst bekannt

Das LKA warnte unlängst in den sozialen Medien vor den Nachrichten. Und auch dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd ist die Masche längst bekannt: „Grundsätzlich verhält es sich wie mit dem „Enkel-Trick“ oder dem „falschen Polizeibeamten“.

Wir können nur warnen und die Menschen dazu anhalten, argwöhnisch zu sein“, sagt Polizeisprecher Martin Emig. Vor allem, wenn man gar nichts bestellt hat.

Niemals die Links öffnen

Mehrere Meldungen aus Stadt und Landkreis Rosenheim hätten das Präsidium zu den SMS-Trick erreicht. „Dass ein Schaden auf den Handys der Empfänger entstanden sei, ist bislang nicht bekannt“, so Emig.

Die Polizei rät daher zum Beispiel, sich – wenn möglich – die Apps der Dienstleister herunter zu laden und die Sendungen dort zu verfolgen. Außerdem werde man meist per E-Mail benachrichtigt und namentliche angesprochen. „Wenn das nicht der Fall ist, sollte man skeptisch sein“, erläutert Emig. Benachrichtigungen per SMS sei wenig geläufig. Außerdem: Niemals die Links öffnen.

Täter sitzen meist im Ausland

Die Polizei bemühe sich zwar, Ermittlungen anzustellen und den Betrügern auf die Schliche zu kommen. Meist kämen die Täter jedoch aus dem Ausland auf der ganzen Welt. Wie die Schwindler an die Handynummern der Betroffenen kämen, sei laut Polizeisprecher nicht nachvollziehbar.

Auch Wilhelm Neustädter kann sich nicht erklären, wie die unbekannten Absender an seine Nummer gekommen sind. Er will aber weiter vorsichtig bleiben. „Und ich hoffe, dass das andere auch tun“, sagt der Rohrdorfer.

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