Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ÖBB nutzt Strom aus erneuerbaren Energien

Rohrdorfer Zementwerk: 5500 Tonnen CO2 weniger pro Jahr durch Bahntransport

Züge, die mit erneuerbarer Energie fahren, statt 50000 Lkws pro Jahr. So spart Rohrdorfer Zement nach eigener Angabe 5500 Tonnen CO2 pro Jahr.
+
Züge, die mit erneuerbarer Energie fahren, statt 50000 Lkws pro Jahr. So spart Rohrdorfer Zement nach eigener Angabe 5500 Tonnen CO2 pro Jahr.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
    schließen

Durch verstärkten Schienen- statt Lkw-Transport reduzieren die Rohrdorfer Zementwerke in Rohrdorf und Gmunden aktuell 5500 Tonnen CO2 pro Jahr, das entspricht rund 50000 Lkw-Fahrten. Diese Bilanz des vergangenen Jahres teilte das Unternehmen jetzt mit.

Rohrdorf – Für die Herstellung von Zement bedarf es zahlreicher Rohstoffe, die regelmäßig im Werk angeliefert werden müssen. Im Falle des Zementwerks Rohrdorf wird etwa Hüttensand per Bahn angeliefert.

In Zusammenarbeit mit der ÖBB Rail Cargo Group konnte der Schienentransport laut Rohrdorfer Zement in den letzten sechs Jahren noch einmal deutlich erhöht und damit die CO2-Emissionen signifikant reduziert werden: So ergab eine aktuelle Vergleichsrechnung der ÖBB Rail Cargo Group, dass von Januar bis Dezember 2021 in Gmunden 1350 Tonnen und in Rohrdorf 4150 Tonnen weniger CO2 erzeugt wurden als beim Rohstoff-Transport durch Lkws. In Summe ergibt das eine Einsparung von 5500 Tonnen CO2.

Neben dieser unmittelbaren Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes bedeutet der verstärkte Schienentransport auch eine Entlastung für den Straßenverkehr im Umkreis der Werke. Insgesamt wurden zwischen Januar und Oktober 2021 laut Rohrdorfer Zement rund 1,3 Millionen Tonnen Material per Bahn statt per Lkw transportiert.

„Wir sind sehr froh, dass die Anlieferung ins Zementwerk per Bahn geschieht, wir nicht mehrere Zehntausende Lkw im Jahr im Ort haben“, sagt Rohrdorfs Bürgermeister Simon Hausstetter. Diese Art Güter auf die Schiene zu bringen sei im Sinne aller.

Aufgrund der effizienteren Auslastung müssen laut Rohrdorfer Zementwerk weniger Züge fahren. In Österreich kann bereits jeder fünfte Güterzug wegfallen, da bei jeder Fahrt 20 Prozent mehr Ladung transportiert wird. Das wäre auch für Rohrdorf erfreulich, so der Bürgermeister, denn das gellende Pfeifen der Züge sei nach wie vor eine Belastung der Anwohner der Strecke, „auch wenn die Lokführer derzeit sehr rücksichtsvoll sind, das Signal so kurz wie möglich halten.“

Laut Angaben der ÖBB Rail Cargo Group fahren die Güterzüge mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. „Dank Schienenverkehr mit erneuerbaren Energien wird der CO2-Ausstoß nicht einfach umgelenkt, sondern tatsächlich verhindert,“ sagt Anton Bartinger, Prokurist und technischer Leiter der Sparte Zement bei Rohrdorfer. re/syl

Mehr zum Thema