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Gemeinderat nach Jahren der Diskussion einig

Achenmühler Dorfplatz wird bunt und lebendig

Eine Grafik zeigt die Planung für den umgestalteten Dorfplatz von Achenmühle, Gemeinde Rohrdorf
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Der Dorfplatz Achenmühle, wie er in Zukunft aussehen wird.
  • VonJohannes Thomae
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Was soll nur aus dem Dorfplatz Achenmühle werden? Nach Jahren der Diskussion ist jetzt klar: Er wird bunt und lebendig.

Rohrdorf-Achenmühle - Was lange währt, wird endlich gut: Bei der Umgestaltung des Dorfplatzes in Achenmühle scheint sich dieses alte Sprichwort wieder einmal zu bewahrheiten. Denn der Gemeinderat goss jetzt nach Jahren der Diskussionen und Überlegungen die zukünftige Gestaltung des Dorfplatzes tatsächlich in eine feste Form.

Erweiterung des Vereinsheims kam nicht gut an

Sie orientiert sich an der Richtschnur, die das Ratsgremium in der Julisitzung 2022 aufgespannt hatte. Damals war vom Planerteam Philipp Hutzler und Rupert Schelle bereits ein Entwurf vorgestellt worden, der aber bei Rat und Verwaltung keine wirkliche Begeisterung hervorrief: Das Vereinsheim wäre nach dieser Planung deutlich erweitert worden, was einen vollwertigen Gastronomiebetrieb ermöglicht hätte. Wodurch aber sein jetziger Charakter doch stark verändert worden wäre; der Kostenrahmen war dem Gremium ohnedies zu hoch. 

Straßenausschank statt Wirtschaft

Immerhin war es dem Gemeinderat auf der Basis dieses Entwurfes möglich gewesen, klare Änderungswünsche vorzugeben: Man legte sich hinsichtlich der Bewirtschaftung des Areals auf einen kleines Gebäude mit Straßenausschank fest, verzichtete damit auf die Möglichkeit, eventuell auch einen „richtigen“ Gastronomiebetrieb zu etablieren.

Freie Bahn gab es auch bei einem anderen wesentlichen Gestaltungsfaktor: Die Möglichkeit, auf dem Platz auch ein größeres Festzelt aufstellen zu können, war bei den vorliegenden Gegebenheiten keine unbedingte Forderung der Achenmühler Vereine mehr. Der nach den Vorgaben der Julisitzung erstellte neue Plan ermöglicht aber selbst diesen Wunsch – zumindest teilweise: Ein Zelt in der Größe von 12 auf 25 Metern wäre bei der jetzigen Platzgestaltung unterzubringen: Nicht unbedingt „Gaufest-tauglich“ wie die Planer meinten, aber für etwas kleinere Veranstaltungen durchaus ausreichend.

Eis und Kuchen auf 10 Stühlen

Selbstverständlich findet auch der Achenmühler Weihnachtsmarkt nach wie vor genügend Standfläche auf dem Platz. Das Vereinsheim bleibt unangetastet, nur die WC-Anlage sollen dort gegebenenfalls erneuert werden, ein Schuppen als Lagermöglichkeit - gegebenenfalls auch für einen gelegentlichen Ausschank - erweitert. Neu errichtet wird ein kleines Gebäude in Holzbauweise, das einen Straßenverkauf von Eis und Kuchen ermöglicht, dazu im Haus selbst noch etwa zehn Sitzplätze aufweist. 

Die Bäume bekommen grüne Gesellschaft

Die wichtigsten Bäume des jetzigen Dorfplatzes – eine Linde und ein Nussbaum – bleiben erhalten, sollen nach dem Plan durch weiteres Grün noch erheblich ergänzt werden: In Richtung Straße durch eine feste Bepflanzung, auf dem Platz selbst auch durch mobile Pflanztröge. Errichtet werden soll auch der Brunnen, er wird im Vergleich zum vorigen Entwurf nur etwas verschoben, damit dort ein kleiner Spielplatz Raum findet. Abgerundet werden soll der Platz durch Fahrradabstellmöglichkeiten, die eventuell durch eine Ladestation für E-Bikes ergänzt werden könnten. Das Alles für hochgerechnete Kosten von 1,2 Millionen Euro, wie vom Gemeinderat im Juli vorgegeben.

Frage nach Eröffnung war nicht nur scherzhaft

Der neue Planentwurf fand im gesamten Gemeinderat durchgehend Zuspruch, so sehr, dass - halb scherzhaft, halb ernst gemeint - die Frage aufkam, wann man denn jetzt mit der Eröffnung rechnen könne. Bürgermeister Simon Hausstetter (Bürgerblock) erklärte dazu, dass man um schnelle Realisierung bemüht sei, aber noch Abstimmungen mit Behörden und Planern notwendig sind, bevor man mit dem Bauen beginnen könne.

Insel oder Ampel an der Kreisstraße

Es bleibt also Zeit, um sich noch um das eine oder andere Detail Gedanken zu machen, zum Beispiel darüber, wie die angedachte Querungshilfe über die Kreisstraße aussehen soll. Die möglichen Alternativen hierfür sind entweder eine Insel oder eine Bedarfsampel.

Der Beschluss des Gemeinderates, die jetzt vorliegende Planung umzusetzen fiel ohne Gegenstimme.

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