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Ein Jahr im Amt: Das Interview

Rimstings Bürgermeister Andreas Fenzl wünscht sich mehr Miteinander und weniger Bürokratie

Rimstings Erster Bürgermeister Andreas Fenzl sitzt seit einem Jahr am Rathaus-Schreibtisch. Coronabedingt derzeit mehr, als ihm lieb ist.
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Rimstings Erster Bürgermeister Andreas Fenzl sitzt seit einem Jahr am Rathaus-Schreibtisch. Coronabedingt derzeit mehr, als ihm lieb ist.
  • Elisabeth Sennhenn
    VonElisabeth Sennhenn
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Rimsting – Seit einem Jahr ist Bürgermeioster Andreas Fenzl (CSU) aus Rimsting im Amt. Nun zieht er im Interview Bilanz seiner Arbeit, spricht über anstehende Projekte und seine Wünsche für die Kommunalpolitik.

Beim Anruf unserer Zeitung am Wahlabend 2020 klangen Sie ruhig und gelassen, fast schon bescheiden. Wie viel von dieser Unaufgeregtheit ist ein Jahr nach der Amtseinführung noch da bei Ihnen?

Andreas Fenzl: Ich war am Wahlabend natürlich nervös und angespannt. An das Telefonat mit der Zeitung kann ich mich noch gut erinnern, zu diesem Zeitpunkt ist aber das Wahlergebnis bereits festgestanden. Insgesamt bin ich mit dem ersten Jahr im Amt sehr zufrieden, mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was mögen Sie besonders in Ihrem Amt?

Fenzl: Den Kontakt zu den Mitmenschen. Ich habe in diesem ersten Jahr sehr viele neue Leute kennengelernt. Es ist sehr interessant, in wie vielfältigen Bereichen Menschen zum Beispiel sozial und kulturell engagiert und in der Gemeinde aktiv sind.

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Welche Erwartungen, die Sie vor der Wahl hatten, haben sich bestätigt, welche nicht?

Fenzl: Ich habe keine speziellen Erwartungen gehabt. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit im Gemeinderat und als Zweiter Bürgermeister habe ich im Großen und Ganzen gewusst, was auf mich zukommt.

Gibt es etwas, was Sie ändern würden, wenn Sie die Macht dazu hätten?

Fenzl: Mehr miteinander reden und weniger Bürokratie.

Was war in diesem Jahr eine aus Ihrer Sicht besonders weitreichende Entscheidung, die Sie treffen mussten? Gab es coronabedingt größere Probleme, die in der Gemeinde gelöst werden mussten?

Fenzl: Erfreulicherweise läuft die Gemeindearbeit unter den gegebenen Umständen weitgehend positiv. Besonders weitreichende Entscheidungen waren nicht notwendig. Ich denke aber an die vielen Familien und Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie sehr stark betroffen sind, diese müssen wir gemeinsam unterstützen. Wichtig wäre jetzt, dass von Seiten der großen Politik klare und verständliche Entscheidungen getroffen werden, die eine positive Perspektive für uns alle eröffnen.

Konnten Sie wegen Corona wichtige Termine nicht oder noch nicht wahrnehmen?

Fenzl: Wir hätten sehr gerne unseren neuen Hort mit integrierter Bücherei gebührend gefeiert und mit einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt. Außerdem mussten wir die geplante 50-Jahr-Feier des freiwilligen Zusammenschlusses von Rimsting und Greimharting absagen. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung müssen wir uns noch gedulden.

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Welche Projekte wollen Sie in den kommenden Amtsjahren noch in Angriff nehmen oder zu Ende bringen?

Fenzl: Aktuell sind zwei Großprojekte angelaufen, dies ist der Neubau von neun kommunalen Wohnungen an der Greimhartinger Straße sowie der Neubau des Hochbehälters in Pinswang. Als größere Projekte in den nächsten Jahren stehen die Sanierung der Grundschule sowie die Sanierung des Hochbehälters auf der Ludwigshöhe auf der Agenda.

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