Riedering:Statt einer Wirtschaft kommen jetzt Wohnhäuser

Im Riederinger Ortsteil Neukirchen  sollen anstelle der ehemaligen Wirtschaft zwei Wohnhäuser entstehen. Der Gemeinderat änderte jetzt noch Details im Bebauungsplan.
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Im Riederinger Ortsteil Neukirchen sollen anstelle der ehemaligen Wirtschaft zwei Wohnhäuser entstehen. Der Gemeinderat änderte jetzt noch Details im Bebauungsplan.

Zwei Wohnhäuser statt einer Wirtschaft sollen in Neukirchen auf dem Areal einer bisherigen Gastwirtschaft gebaut.

Riedering Einstimmig billigten die Gemeinderäte Riederings in ihrer jüngsten Sitzung sowohl die Änderung des Flächennutzungsplans als auch die Änderung des Bebauungsplanes für Neukirchen. In dem Ortsteil mit Blick auf den Simssee und auf die Wallfahrtskirche sollen auf dem Areal der bisherigen Gastwirtschaft zwei Wohnhäuser gebaut werden.

Wohngebiet im Süden

Architekt Anton Huber von der Huber Planungs-GmbH aus Rosenheim fasste die Änderungen und eingegangenen Stellungnahmen zu den letzten Änderungsplänen zusammen. So sollen die nördlichen Grundstücke aus der betroffenen Fläche herausgenommen werden und Mischgebiet bleiben. Der vordere, südliche Teil hingegen soll „Allgemeines Wohngebiet“ werden.

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Die Höhe der neuen Gebäude müsse eindeutig festgestellt werden, deswegen solle hier, wie es auch die Abteilung Bauleitplanung angemerkt habe, die Oberkante Rohfußboden (OK RFB) in NN angegeben werden. Für die bestehenden Gebäude soll der OK RFB-Bestand als Bezug für die maximale Wandhöhe festgesetzt werden, da hier wegen des Betretungsverbots eine Vermessung problematisch bis unmöglich sei.

Kirche ist zu dulden

Das erzbischöfliche Ordinariat merkte an, dass es „aufgrund der Nähe des Planungsgebiets zu Friedhof und Kirche zu schalltechnischen Beeinträchtigungen kommen“ könne, die von den Anwohnern zu dulden seien. Sebastian Hamberger (WGS) fügte dieser Stellungnahme hinzu, dass der Passus um Hochzeiten und kirchliche Feste zu erweitern sei. Ein Einwand, den Huber redaktionell aufzunehmen versprach.

Schöne Zäune gewünscht

Andreas Hirzinger (CSU) hakte noch bei der Einzäunung für die geplanten Neubauten auf. Diese sollen, so sein Wunsch, „stimmig“ sein und zu einem „schönen Ortsbild“ beitragen. Hierzu erklärte der Architekt, dass das Aussehen der Zäune schon festgelegt sei. Zum Beispiel sollen sie nicht höher als 1,1 Meter sein.

Denkmalschutz beteiligen

Die Untere Denkmalschutzbehörde begrüßte „die Verbesserung bei der Gestaltung der Dachlandschaft“, da die beiden Neubauten „niedriger und vom Maß der überbaubaren Fläche geringer als das Bestandsgebäude, das abgerissen wird,“ seien. Dennoch solle der Hinweis auf Beteiligung der Denkmalschutzbehörde bei allen Baumaßnahmen mitaufgenommen werden, so Huber.

Die Gemeinderäte folgten den Vorschlägen und beauftragten den Planer einstimmig, die Änderungen beziehungsweise Ergänzungen in Flächennutzungs- und Bebauungsplan mitaufzunehmen und die Pläne erneut öffentlich auszulegen. elk

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