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Riederinger Stiftungen und Vereine erhalten Zuschüsse

Die Gemeinde Riedering gewährt vielen Einrichtungen finanzielle Unterstützung. Dazu gehören die Rettungshundestaffel Inntal und die Katholischen Dorfhelferinnen
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Die Gemeinde Riedering gewährt vielen Einrichtungen finanzielle Unterstützung. Dazu gehören die Rettungshundestaffel Inntal und die Katholischen Dorfhelferinnen

Riedering – Die Verwaltung hatte Zuschussanträge von Organisationen, Stiftungen und Vereinen für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) der Gemeinde Riedering gesammelt.

Die Mitglieder trafen sich erstmals seit der konstituierenden Sitzung vor zwei Jahren.

Laut Geschäftsordnung ist der Bürgermeister bei Zuschussanträgen bis 2500 Euro zuständig. In der vorherigen Periode belief sich die Summe der Zuschüsse auf 1250 Euro je Verein. Die Anträge wurden bislang gesammelt und coronabedingt rückwirkend dem Ausschuss zur Entscheidung vorgelegt.

Bürgermeister Christoph Vodermaier (FWG) sagte, dass dies künftig anders gehandhabt werde. Fortan entscheidet der HFA nur noch über jene Zuschüsse, die 2500 Euro überschreiten. Einstimmig genehmigten die Mitglieder Zuschüsse von jeweils 100 Euro für das Evangelische Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg für 2020/21 und von jeweils 300 Euro für den Rosenheimer Verein Donum Vitae für die vergangenen beiden Jahre.

200 Euro erhält die Rettungshundestaffel Inntal für den Ersatz des Einsatzleitwagens. Das Bildungswerk Rosenheim habe in den vergangenen Jahren einen Zuschuss je nach Teilnehmeranzahl erhalten, erklärte der Riederinger Rathauschef. Nun sei ein Zuschussantrag in Höhe von 360 Euro eingegangen, dem die Ausschussmitglieder geschlossen zustimmten.

Mit 8:1 Stimmen genehmigte der HFA den Zuschuss von je 50 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für 2020/21/ 22 und einen Zuschuss von 300 Euro für die Notfallseelsorge des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Rosenheim. Zuvor erklärte Vodermaier, dass der damalige Kreisverbandsvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages, Bürgermeister Augustin Voit, die Zuständigkeit beim Landkreis Rosenheim sah. Christine Kreuz (FWNG) befürwortete allerdings eine Unterstützung: „Wenn man persönlich betroffen ist, dann ist man heilfroh, wenn jemand da ist.“ Auch Robert Langzauner (WUS) sah das Amt als „wichtig und richtig“ an. Gleichwohl gab’s für den Zuschuss eine Gegenstimme.

Die Björn-Schulz-Stiftung – Irmengard-Hof Gstadt – erhält rückwirkend für 2021 100 Euro. Josef Lindner (BWGN) und Sebastian Hamberger (WGS) stimmten dagegen. Weder sei ein Bezug zur Gemeinde erkennbar, noch sei ein eigener Antrag gestellt worden, lautete der Grund für die Ablehnung.

Einstimmigkeit herrschte beim Zuschussantrag der Station Rosenheim der Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfer in Bayern GmbH (KDBH). Deren Leistungen kommen nicht nur landwirtschaftlichen Betrieben, sondern auch privaten Familien zugute. Die Abrechnungen liegen vor, informierte der Bürgermeister.

Dem Beschlussvorschlag, dass die KDBH für 2019 einen Zuschuss von 507 Euro, für 2020 einen Zuschuss von 500 Euro und für 2021 einen Zuschuss von 566,24 Euro erhält, folgte das Gremium einstimmig.

Geschlossen lehnte das Gremium den Antrag des BayerischenBlinden- und Seh behindertenbundesMün chen ab. Dieser habe per Standardschreiben die Spende erbeten. Das Gremium entschied, einen Zuschuss erst zu gewähren, wenn ein Bezug zur Gemeinde erkennbar sei. Auch den Antrag der Rettungsstiftung Jürgen Pegler aus Heilbronn beschied der HFA mit einem Nein. Ein Gemeindebezug werde nicht dargelegt.elk

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