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In Gemeinschaft gut essen

Mehr Regio-Lebensmittel auf Speiseplan: Haus für Kinder Heilige Familie in Thansau lässt sich vom Profi helfen

Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit: (von links) Leiter des Kita-Verbunds Inntal Markus Kahler, Küchenleiter Markus Schuler, Kita-Leiterin Birgit Kreipl, Erzieherin Christine Latta, Biocoach Hubert Bittl und Öko-Modellregionsmanagerin Irmi Prankl.
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Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit: (von links) Leiter des Kita-Verbunds Inntal Markus Kahler, Küchenleiter Markus Schuler, Kita-Leiterin Birgit Kreipl, Erzieherin Christine Latta, Biocoach Hubert Bittl und Öko-Modellregionsmanagerin Irmi Prankl.

„Mehr regionale Bio-Lebensmittel in unserer Kita und in unserem Hort! Wir sind dabei!“ Unter diesem Slogan fand am Mittwoch das erste Coaching-Treffen im Haus für Kinder Heilige Familie statt. In diesem Coaching wird die Küche dabei unterstützt, mehr regionale Biolebensmittel im Speiseplan aufzunehmen.

Thansau – Die Beratung erfolgt durch Irmgard Reischl vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern Ost und Biocoach Hubert Bittl. Darüber hinaus ist Öko-Modellregionsmanagerin Irmi Prankl behilflich, wenn es um bioregionale Lieferbeziehungen geht.

Biocoach Bittl ist täglich für viele hundert Tischgäste in der Betriebsgastronomie der Bayerischen Versicherungskammer in München zuständig. Dort werden überwiegend bioregionale Lebensmittel eingesetzt. Auch mit den Essens-Vorlieben der Kleinsten kennt sich Bittl aus, denn er kocht auch für die rund 70 Kinder der betriebseigenen Kita.

„Wir stehen einem regionalen Bioanteil in unserer Küche sehr aufgeschlossen gegenüber“, das stellen Kitaleiterin Birgit Kreipl und Küchenchef Markus Schuler zu Beginn des rund fünf monatigen Beratungsprozesses klar. Schuler kocht von Montag bis Freitag täglich rund 300 Mittagessen. Damit versorgt er nicht nur die Kinder im Haus, sondern auch viele Kindergärten in der Region. Schuler und Kreipl erhoffen sich vom Coaching hilfreiche Praxis-Tipps und Anregungen vom Biomentor.

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Um diese Themen wird es im Coaching gehen: Einkaufsanalyse und Optimierung der Beschaffung regionaler Biolebensmittel, Kostendeckung bei der Umstellung auf regionale Biolebensmittel, Gesundheitsförderliche und nachhaltige Speisenplanung, Optimierung von Küchen- und Arbeitsabläufe sowie Kommunikation des Mehrwerts regionaler Biolebensmittel an Gäste.

Die Verpflegungsverantwortlichen beim Haus für Kinder mit Verbundleiter Markus Kahler, Kitaleiterin Kreipl und Küchenleiter Schuler setzen während des Prozesses ihre eigenen individuellen Ziele, die zu ihrer Einrichtung passen, um.

In Gemeinschaft gut essen: mit Genuss, Gesundheit und Qualität – so lautet die Devise. Die BioRegio-Coachings des Fachzentrums für Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung wurden speziell für Großküchen in den 27 bayerischen Öko-Modellregionen entwickelt. Das Bio-Regio-Coaching in Thansau ist das erste Coaching in der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein.

Die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR) ist im November 2019 gestartet und hat zum Ziel, die Bio-Landwirtschaft sowie die Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln im Modellgebiet zu fördern. Derzeit bewirtschaften 128 Bio-Landwirte 24 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche im Modellgebiet. Sieben landwirtschaftliche Betriebe im Modellgebiet haben bereits auf Bio umgestellt, was einem Plus von gut 200 Hektar Bio-Fläche in sieben Gemeinden bedeutet.

Das Coaching ermutigt Einrichtungen, Produkte aus der ÖMR zu verarbeiten

Die beiden Projektmanagerinnen Steffi Adeili und Irmi Prankl bearbeiten im Rahmen der ÖMR zehn Projekte. Eines dieser Projekte befasst sich mit dem Einsatz von mehr bioregionalen Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung, wie in Kindertagesstätten.

„Die Voraussetzungen für den Einsatz von bioregionalen Lebensmitteln sind sehr gut, denn das Haus kocht in Eigenregie täglich frisch. Die Öko-Modellregion wird den Prozess begleiten und versuchen, die Einrichtung mit möglichst vielen Bio-Landwirten und -verarbeitern aus unserer Öko-Modellregion zusammenzubringen,“ erklärt Prankl.

Am Coaching mitmachen kann jede Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung, die ihren Sitz in Bayern hat, sich in einer Öko-Modellregion befindet und dazu bereit ist, sich selbst aktiv in den Coaching-Prozess einzubringen und Veränderungen zu bewirken. Die Teilnahme ist für die Einrichtungen kostenfrei. Interessierte können sich an Prankl von der Öko-Modellregion oder an Reischl vom AELF Ebersberg wenden.

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